'Christkind' heuer spendabler: Österreicher
geben 2006 wieder mehr für Geschenke aus
- Knapp 1,6 Mrd. werden zu Weihnachten investiert
- Pro Haushalt gibt es Geschenke im Wert von 483
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Das Christkind gibt sich heuer spendabler als im Weihnachtsgeschäft 2005. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts "Spectra" hervor. Demnach wollen die Österreicher knapp 1,6 Milliarden Euro - und damit um fast 60 Millionen mehr als im Vorjahr - in Geschenke investieren.
"Spectra" hat im November persönliche Interviews mit 1.000 repräsentativ für die Bevölkerung ab 15 Jahren ausgewählten Personen durchgeführt. Dabei zeigte sich, dass die Bereitschaft, heuer mehr Geld auszugeben, verglichen mit 2005 unverändert ist. Gleich viel zu investieren können sich mehr Menschen (plus fünf Prozent) als im vergangenen Jahr vorstellen. Der Anteil jener Österreicher, die weniger ausgeben wollen, ist im selben Umfang gesunken.
In jedem Haushalt werden heuer voraussichtlich Geschenke im Wert von 483 Euro unter dem Christbaum liegen, was hochgerechnet einen Betrag von 1,594 Milliarden Euro ergibt. Die Sparneigung gehe zurück, der Euro sitze so locker wie seit Jahren nicht mehr, so die Meinungsforscher.
Die Hitliste der Geschenke ist eine der Konstanten im Weihnachtsgeschäft: An der Spitze steht Bekleidung (47 Prozent), gefolgt von Spielzeug (38 Prozent) und Kosmetika (35 Prozent). Auch Sport- und Freizeitartikel (20 Prozent), Unterhaltungselektronik (19 Prozent) und Schmuck (17 Prozent) sind weiterhin gefragt. Ein knappes Drittel der Österreicher, die etwas herschenken, wollen das u.a. wieder mittels Gutscheinen tun.
41 Prozent gaben an, dass sie sich sehr auf Weihnachten freuen, 47 Prozent etwas. So viele Menschen wie noch nie wünschen sich übrigens, dass das Schenken weniger wichtig genommen wird und dafür dem religiösen Aspekt des Festes mehr Bedeutung beigemessen wird. (apa)
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