Gescheitertes S-Bahn-Projekt für Teheran: ÖBB-Manager droht Aus wegen Iran-Affäre!
- Bahnchef Huber kündigt interne Überprüfung an
- Iran-Deal war für ÖBB zu teuer und zu unsicher
·ÖBB will Iran-Deal rückgängig machen
Wollte Know-How für Teherans S-Bahn liefern
·ÖBB-Privatisierung schon ab 2009 möglich
Kukacka: 49% von Rail Cargo bis dahin an Börse
Nach der Affäre um ein umstrittenes und letztlich geplatztes Eisenbahnprojekt im Iran droht dem verantwortlichen ÖBB- Manager, Alexius Vogel, die Entlassung. Der Vorstand der ÖBB-Holding, Martin Huber, hat dies in der ZiB 2 als eine mögliche Konsequenz genannt. Das Ergebnis der internen Überprüfung der Causa wird laut Huber in einer Woche vorliegen.
Laut Huber wurde Vogel vorerst vom Dienst suspendiert. Er hatte im Frühsommer - damals noch als Geschäftsführer der ÖBB- Tochter Austrian Rail Consulting and Construction (ARCC) - einen Vorvertrag zum Bau, Finanzierung und Betrieb einer 70 km langen Schnellbahnverbindung im Großraum Teheran unterzeichnet.
Weil das Projektvolumen von 800 Mio. Euro für die ÖBB nicht leistbar war und auch wegen der prekären weltpolitischen Situation bemühen sich die Bundesbahnen derzeit, die Vereinbarung wieder rückgängig zu machen. (APA)
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