Gehaltskonflikt vor Lösung: Handel setzt zähe KV-Verhandlungen Freitag fort
- 550.000 Beschäftigte von Gehaltskrise betroffen
- Arbeitnehmer drohten mit Aktionen für 8. Dezember
Der Gehaltskonflikt für rund 550.000 Beschäftigte im heimischen Handel scheint vorerst abgewendet. Wie Arbeitgebervertretung und Gewerkschaft bestätigten, werden die Verhandlungen für einen Kollektivvertrag (KV) kommenden Freitag fortgesetzt.
Die Sozialpartner sind zu einem informellen Gespräch zusammen gekommen, bei dem man sich auf diesen weiteren Verhandlungstermin geeinigt habe. Ob man mit einem neuen Angebot in die Gespräche gehen werde, müsse die nächsten Tage in den jeweiligen Gremien besprochen werden, hieß es. Details zu den Verhandlungen wurden nicht bekannt gegeben.
Zuvor hatte die Arbeitnehmerseite mit umfangreichen Aktionen am 8. Dezember gedroht, sollten die Arbeitgeber nicht bereit sein, ihr Angebot zu verbessern. Dann werde es "ein besonderes Einkaufserlebnis" in Wien geben, so Arbeitnehmer-Verhandler in der Gewerkschaft der Privatangestellten (GPA), Manfred Wolf, im Vorfeld. (apa/red)
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