3 Tore mit Wut im Bauch: Rapid schießt sich gegen Sturm Frust vom grün-weißen Leib!
- Bleibt nach Heimsieg vorerst weiter Schlusslicht
- Valachovic, Hoffer und Bejbl verletzten sich
·Jetzt mittippen! Der Bundesliga-Tippkönig
Der Hauptpreis: Plasma- Fernseher von Samsung!
·Bundesliga 2007/08: Ergebnisse & Tabelle!
Auslosung, Tore & mehr: Infos zur aktuellen Saison
·UMFRAGE: Welches Team holt den Titel?
Salzburg von Mattersburg
od. Pasching zu stoppen?
Österreichs Fußball-Rekordmeister Rapid hat nach acht sieglosen Spielen mit dem verdienten 3:0-(1:0)-Heimerfolg über Sturm Graz erstmals seit 30. September (11. Runde/4:1 im Heimspiel gegen Mattersburg) wieder drei Punkte in der Bundesliga geholt. Die Treffer für das Tabellenschlusslicht erzielten die "Zwangs-Joker" Peter Hlinka (37./Elfer, 87.) und Mate Bilic (56.), die auf Grund der Verletzungen von Bejbl bzw. Hoffer bereits in Hälfte eins hatten eingewechselt werden müssen.
Nach einer Schweigeminute für den verstorbenen Ex-Rapidler Max Merkel (als Spieler und Trainer Meister mit den Grün-Weißen) war Rapid vor 11.800 Zuschauern von Beginn weg die bestimmende Mannschaft, zunächst allerdings ohne durchschlagenden Erfolg. So vergab etwa Kincl eine hundertprozentige Chance: Nach einem Stanglpass von Hoffer landete der verunglückte Rettungsversuch von Dospel direkt beim Tschechen, der jedoch sichtlich überrascht aus kürzester Distanz und spitzem Winkel im Stile eines Football-Kickers weit am langen Eck vorbeischoss (20.).
Auf der Gegenseite war Sturm in der 29. Minute mit einem blitzschnellen Konter brandgefährlich: Rabihou bediente per Idealpass Teamspieler Leitgeb, doch Valachovic rettete für den geschlagenen Payer. Schon in der ersten Viertelstunde hatte Rabihou Leitgeb herrlich freigespielt, der sich dann aber den Ball etwas zu weit vorgelegt (12.).
Trotzdem ging Rapid in Minute 37 verdientermaßen in Führung. Nach einem Strafraum-Foul von Mörec am durchbrechenden Kavlak zeigte Schiedsrichter Gerald Lehner sofort auf den Punkt (36.). Und den ersten Elfer für die Hütteldorfer im Jahr 2006 verwertete der für Radek Bejbl (Adduktorenzerrung) eingewechselte Hlinka eiskalt zum 1:0.
Mit der Führung im Rücken dominierten die Rapidler dann klar, hatten Chancen in Hülle und Fülle und wurden zehn Minuten nach der Pause mit dem 2:0 belohnt: Nach einem Hofmann-Eckball war Bilic, der kurz vor dem Wechsel für den mit Verdacht auf Mittelfußknochenbruch ausgeschiedenen Erwin Hoffer gekommen war, mit dem Kopf zur Stelle, per Unterkante der Latte landete der Ball hinter der Linie (56.).
Auch danach war Rapid weiter am Drücker: So rettete Gercaliu einmal in höchster Not, nachdem Bilic bereits Sturm-Schlussmann Szamotulski hatte aussteigen lassen (73.). Die permanente Angriffslust der Rapidler wurde im Finish noch mit dem 3:0 belohnt, das eine spiegelverkehrte Kopie des 2:0 war: Nach einem Hofmann-Corner stieg diesmal Hlinka hoch und besorgte per Kopf den Endstand (87.). Wenig später war das Spiel für Sturm-Angreifer Rabihou mit Gelb-Rot vorzeitig zu Ende (88.).
Einziger Wermutstropfen für die von Regisseur Hofmann, der auf mehr als 100 Ballkontakte kam, angeführten Rapidler nach dieser tollen Leistung waren drei verletzte Spieler. Denn auch Valachovic, der ebenfalls eine hervorragende Vorstellung bot, hatte wegen einer Blessur in Minute 68 ersetzt werden müssen.
(APA/red)
Bundesliga-Lizenz17:47
LASK muss absteigenTraditionsverein verliert Bundesligalizenz und muss hinunter in die Regionalliga
Zukunft Austria Wien14:31
Legenden und ZukunftProhaska & Co. über den BAWAG PSK Cup und wie es bei der Austria weitergeht
Platter trifft David Alaba15:21
Platter blamiert sichLandeshauptmann mit Aha-Erlebnis bei David Alaba: "Sie können ruhig Deutsch mit mir reden"
