Formel-1-Testfahrten für Saison 2007 sind gestartet: Alex Wurz mit neuntbester Zeit!
- Klien nicht im Einsatz - Red Bull Racing langsam
- Häkkinen schloss Formel-1-Comeback nicht aus
16 Rennfahrer haben in Montmelo bei Barcelona mit der Vorbereitung auf die neue Formel-1-Saison begonnen. Auf dem Circuit de Catalunya war zunächst Alexander Wurz als einziger Österreicher im Einsatz, Christian Klien war zwar vor Ort, seine Honda-Premiere allerdings erst für heute geplant. Auf der 4,627 Kilometer langen Strecke gelang dem brasilianischen Ferrari-Piloten Felipe Massa die Tagesbestzeit, der Niederösterreicher Wurz wurde im Williams als Neunter notiert.
Neben Klien fehlten auch der neue "Silberpfeil"-Pilot Fernando Alonso sowie Kimi Räikkönen, der Nachfolger von Rekord-Weltmeister Michael Schumacher im Ferrari-Team. Der Spanier und der Finne haben von Renault bzw. McLaren-Mercedes noch keine Freigabe für ihre neuen Rennställe erhalten. "Fernando Alonso kommt zum besten Team der Welt", sagte der frühere Weltmeister Mika Häkkinen. Der ehemalige McLaren-Mercedes-Pilot aus Finnland glaubt, "dass Alonso ein großes Team an seiner Seite hat und um den Titel kämpfen wird". Es sei klar, dass er "ein großer Weltmeister und Favorit für den Titel 2007 ist".
Häkkinen schließt Rückkehr nicht aus
Der 38-Jährige Häkkinen wollte in einem Interview mit der spanischen Zeitung "Marca" sogar eine Rückkehr in ein Formel-1-Auto nicht ausschließen. "Das sind bloß Gerüchte. Mein Ziel bleibt die Deutsche Tourenwagenmeisterschaft (DTM, Anm.). Aber wenn McLaren mich ruft, um dem Team zu helfen, werde ich dies mit großer Freude tun."
Bei den so genannten "Wintertests" in Katalonien stehen vor allem die Reifen im Mittelpunkt, denn nach dem Rückzug des französischen Herstellers Michelin müssen alle Teams mit Einheits-Pneus von Bridgestone fahren. Damit betrat am Dienstag auch Österreichs Rennstall Red Bull Racing Gummi-Neuland. Neuzugang Mark Webber und der Schotte David Coulthard fuhren die langsamsten Zeiten, wobei sie noch nicht mit den neuen Renault-Aggregaten, sondern den alten V8-Motoren von Ferrari unterwegs waren.
| Ergebnisse der Tests in Montmelo: | |||||
| 1. | Felipe Massa | BRA | Ferrari | 1:17,160 | (52 Runden) |
| 2. | Pedro de La Rosa | ESP | McLaren-Mercedes | 1:17,455 | (68) |
| 3. | Luca Badoer | ITA | Ferrari | 1:17,555 | (74) |
| 4. | Nick Heidfeld | GER | BMW-Sauber | 1:17,651 | (62) |
| 5. | Rubens Barrichello | BRA | Honda | 1:17,932 | (82) |
| 6. | Lewis Hamilton | GBR | McLaren-Mercedes | 1:18,239 (63) | |
| 7. | Robert Kubica | POL | BMW-Sauber | 1:18,519 | (46) |
| 8. | James Rossiter | GBR | Honda | 1:18,678 | (85) |
| 9. | Alexander Wurz | AUT | Williams | 1:18,691 | (94) |
| 10. | Nelson Piquet jr. | BRA | Renault | 1:18,852 | (93) |
| 11. | Anthony Davidson | GBR | Super Aguri | 1:19,112 | (93) |
| 12. | Heikki Kovalainen | FIN | Renault | 1:19,187 | (93) |
| 13. | Vitantonio Liuzzi | ITA | Scuderia Toro Rosso | 1:19,216 | (78) |
| 14. | Scott Speed | USA | Scuderia Toro Rosso | 1:19,380 | (66) |
| 15. | Mark Webber | AUS | Red Bull Racing | 1:19,439 | (45) |
| 16. | David Coulthard | GBR | Red Bull Racing | 1:19,692 | (75) |
(apa/red)
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