Schrecksekunde für ÖSV-Chefs in Kanada: Flugzeug mit Pum & Co. musste notlanden
- Dramatische Minuten nach Knall im Frachtraum
- Maschine landete schlussendlich sicher in Calgary

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Ein Teil der Führungsspitze des Österreichischen Skiverbandes (ÖSV) hat in Kanada eine Riesen-Schrecksekunde erlebt. Das Flugzeug, mit dem u.a. ÖSV-Alpinchef Hans Pum nach den Weltcup-Rennen der Herren in Lake Louise zurück nach Europa fliegen wollten, musste nur wenige Minuten nach dem Start nach einem Knall im Frachtraum nach Calgary zurückkehren.
Wegen des sofortigen Feueralarmes wurde das Flugzeug am Boden von mehreren Feuerwehrautos empfangen. "Allen war ziemlich mulmig. Es war wie in einem schlechten Film", berichtete Pum nach der geglückten Landung.
Pechserie fand in Notlandung Höhepunkt
Die Notlandung war der dramatische Höhepunkt einer bemerkenswerten Pechserie. Denn Pum, Geschäftsführer Klaus Leistner und der ÖSV-Teamarzt befanden sich deshalb in der Maschine der Air-Canada nach Frankfurt, weil tags zuvor ihr Flug zurück in die Heimat ausgefallen war. Wegen eines Schneesturms in Vancouver waren die Piloten nicht rechtzeitig gekommen.
Arktische Temperaturen sorgen für Probleme
In Kanada sorgen derzeit Temperaturen von weit unter 20 Grad minus (Celsius) auch beim Flugverkehr für große Probleme. So mussten sowohl die ÖSV-Rennläufer bei ihren Flügen von Kanada in die USA als auch die Ski-Damen auf dem Weg nach Lake Louise wegen langwieriger Enteisungen Verspätungen oder Gepäcksprobleme hin nehmen.
Vorfall wenige Minuten nach dem Start
Auch Pum und Co. hatten zunächst drei Stunden im Flugzeug sitzend auf den Start warten müssen, weil an der Maschine noch gearbeitet worden war. "Wir waren dann erst wenige Minuten in der Luft, als es diesen Kracher gegeben hat. Die Air Condition hat sich sofort umgestellt und das Flugzeug hat keine Höhe mehr bekommen", schilderte Pum die dramatischen Minuten an Bord. "Es war ziemlich ruhig im Flugzeug. Es hat im hinteren Teil auch bald gerochen wie nach einem Kabelbrand."
Erklärungen für den Knall habe man von der Airline keine bekommen, sagte Pum. "Wir sind jedenfalls froh, dass wir überhaupt noch beim Abendessen sitzen können. Unser Arzt hat heute Geburtstag, jetzt kann er auf seinen zweiten anstoßen", so Pum.
(apa/red)
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