Kampf dem blauen Dunst: Deutschland und England machen mit Rauchverboten ernst
- Kein Paffen in Pubs: England ab Juli 2007 rauchfrei
- D: Einigung über Verbot in Restaurants und Spitälern
Rauchen nur in Extra-Räumen - Bars ausgenommen
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völliges Rauchverbot
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Ab Anfang Juli nächsten Jahres darf in allen öffentlich zugänglichen Räumen in England nicht mehr geraucht werden. Gesundheitsministerin Patricia Hewitt sagte, das Verbot schütze zahllose Menschen vor den negativen Folgen des Passivrauchens und helfe Rauchern dabei, ihre Sucht zu überwinden. Ein ähnliches Verbot tritt in Wales am 2. April in Kraft.
Auch Schottland, Irland, Finnland, Italien, Spanien, Norwegen, Schweden, Südafrika, Neuseeland und mehrere US-Staaten haben das Rauchen in Beiseln, Restaurants, Kinos und anderen öffentlich zugänglichen Orten verboten.
In England wurde das Rauchverbot im Februar vom Parlament verabschiedet. Änderungsanträge für Ausnahmen zu Gunsten von Pubs, in denen kein Essen serviert wird, wurden abgelehnt.
Deutschland: Einigung bei Nichtraucherschutz
Auch die Berliner Große Koalition hat sich im Ringen um einen besseren Schutz von Nichtrauchern geeinigt. Gesundheits-Staatssekretärin Marion Caspers-Merk sagte der "Berliner Zeitung", die für dieses Thema eingerichtete Arbeitsgruppe habe sich auf einen mehrheitsfähigen Kompromiss geeinigt.
Er sieht nach ihren Angaben ein grundsätzliches Rauchverbot in allen öffentlichen Gebäuden, Krankenhäusern, öffentlichen Verkehrsmitteln und Restaurants vor. Geraucht werden darf demnach nur in extra Raucherräumen, die durch Türen vom Nichtraucherbereich abgetrennt sein müssen. In Schulen sollen selbst diese Raucherräume verboten sein.
"Wir haben einen Weg gefunden, der den Nichtraucherschutz in Deutschland deutlich verbessert und der mehrheitsfähig ist", sagte Caspers-Merk dem Blatt.
Von den geplanten Verboten ausgenommen sind der Politikerin zufolge Bars, Nachtclubs, Beiseln (Kneipen) oder auch Bierzelte.
(apa/red)
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