"Nur Lügen und Gemeinheiten": Kampusch wehrt sich gegen unautorisierte Biographie
- Englische Autoren mit schweren Angriffen auf Mutter
- 18-Jährige kämpft mit Anwälten gegen Skandal-Buch
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Natascha Kampusch wehrt sich scharf gegen die Darstellung ihres Falles in der unautorisierten Biographie "Das Mädchen im Keller", die gerade in Großbritannien erschienen ist. Einer deutschen Zeitschrift sagte die 18-Jährige, das Buch enthalte "nur Lügen und Gemeinheiten". Besonders gegen die Angriffe auf ihre Mutter, Brigitta Sirny, will Kampusch mit allen Mitteln vorgehen.
Mit den Autoren Allan Hall und Michel Leidig habe sie nie gesprochen, sie seien Menschen, die "auf meine Kosten und vor allem auf Kosten meiner Mutter, viel Geld verdienen wollen", zitiert "die aktuelle" Kampusch. In dem Buch wird der Vorwurf erhoben, Kampusch sei als Kind von ihrer Mutter lieblos behandelt und von einem ihrer Liebhaber sogar sexuell missbraucht worden.
Kampusch hält den Inhalt des Buches für "strafbar" und will für die "Ehre ihrer Mutter kämpfen". Ihre Anwälte seien in der Sache schon aktiv. (red)
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