Kampusch im Dienst der guten Sache: Sie will Weihnachten mit der Familie verbringen
- 18-Jährige besuchte für guten Zweck Behinderte
- "Ich weiß, wie es ist, wenn man nicht bemerkt wird"
·"Ihr Leben hing
am seidenen Faden"
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Natascha Kampusch wünscht sich ein "entspanntes Weihnachtsfest" mit ihrer ganzen Familie. Gefeiert werde vermutlich bei ihrem Vater und seiner Frau, sagte die 18-Jährige in einem Fernsehbeitrag des "Licht ins Dunkel"-Benefizabend im ORF. Sie hoffe, dass auch ihre Großmutter an diesem Abend mitfeiern könne.
Für den guten Zweck besuchte die 18-Jährige eine Wiener Einrichtung für behinderte Kinder. Ein Beitrag darüber sowie ein Gespräch mit Barbara Stöckl wurden bei dem Benefizabend gezeigt. Sie empfinde ihre öffentliche Bekanntheit "schon ein bisschen" als Verantwortung, erklärte die 18-Jährige im Gespräch mit der Moderatorin.
"Weil ich ja persönlich weiß, wie es ist, wenn man nicht bemerkt wird. Wenn niemand weiß, wie schlecht es einem geht", meinte Kampusch gegenüber dem ORF. "Man sieht das ja von außen nicht." Genauso kenne sie das Gefühl, aus der Gesellschaft ausgeschlossen zu sein.
"Ich liebe Kinder", erzählte die 18-Jährige. Sie gehe mit ihnen genauso um wie mit Erwachsenen und respektiere sie gleichermaßen. "Kinder sind ehrlicher, spontaner - und so lieb." Für Weihnachten wünsche sie ihnen vor allem ein Zuhause, in dem sie sich geborgen fühlen können.
Kinder mit Behinderungen hätten unter "normalen" Menschen oft Schwierigkeiten sich zurechtzufinden, meinte die 18-Jährige. Eigentlich sollte man jeden gleich behandeln, denn jeder Mensch sei etwas Besonderes. (apa)
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