Beamtenfeier in Linzer Rathaus artete aus: Prügelei unter Magistratsbediensteten
- Vier Kollegen schlugen brutal auf 46-Jährigen ein
- Opfer musste verletzt ins Spital gebracht werden
In den Räumlichkeiten des neuen Rathauses in Linz ist es Mitte letzter Woche zu einer Schlägerei zwischen mehreren Magistratsangestellten gekommen. Der Vorfall ereignete sich bei einer Pensionierungsfeier eines Bediensteten, ein 46-Jähriger erlitt dabei schwere Verletzungen. Das berichtete eine österreichische Tageszeitung. Personalstadtrat Klaus Luger (S) bestätigte den Zwischenfall auf Anfrage der APA.
Nach der Dienstzeit wollten mehrere Mitarbeiter der Poststelle den Ruhestand eines Kollegen feiern. Dabei dürfte auch einiges an Alkohol geflossen sein. Plötzlich gerieten mehrere Magistratsbedienstete in einen heftigen Streit, der wenig später in einer Schlägerei mündete. Ein 46-Jähriger soll dabei von vier Kollegen krankenhausreif geschlagen worden sein, schrieb die "Krone". Der Mann wurde schwer verletzt ins Krankenhaus eingeliefert.
Stadtrat Klaus Luger bestätigte auf Anfrage der APA, dass das Krankenhaus den Vorfall bei der Polizei gemeldet habe. Er habe am Freitag von dem Vorfall erfahren. "Wir machen eine hausinterne Untersuchung. Alle Betroffenen werden einvernommen", sagte Luger. Die rabiaten Kollegen wurden außerdem auf freiem Fuß angezeigt.
Der Stadtrat betonte im Gespräch mit der APA, dass sich der Vorfall außerhalb der Dienstzeiten ereignet habe, dennoch könnte es für die Beteiligten arbeitsrechtliche Konsequenzen haben. Man müsse sich weiters überlegen, ob und wie die fünf Bediensteten weiter zusammenarbeiten können. Näheres werden jedoch erst die genauen Untersuchungen und Befragungen in den nächsten Wochen zeigen. (apa/red)
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