Wiener Polizei kontrollierte "Road-Runner": Führerscheine & Kennzeichen abgenommen
- Raser und illegale Aufrüstungen im Visier der Polizei

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"Road Runner" - aufgemotzte Fahrzeuge - standen im Mittelpunkt einer Verkehrskontrolle der Wiener Polizei. Die Einsatzkräfte kontrollierten im Bereich des Gürtels und in der Triesterstraße 54 Lenker. Vier der Fahrer mussten ihren Führerschein hergeben, sechs Pkw-Besitzern wurde das Kennzeichen abgenommen.
Mit 117 und 119 km/h brausten drei Fahrer über die Triesterstraße, berichtete Major Christian Preining von der Landesverkehrsabteilung. In diesem Bereich sei eine Höchstgeschwindigkeit von 70 km/h erlaubt. Die drei Raser - bei keinem wurden an den Fahrzeugen technische Veränderungen festgestellt - mussten ihren Führerschein abgeben. Ohne Lenkberechtigung muss in Zukunft auch ein Pkw-Besitzer auskommen, der mit 0,8 Promille Alkohol im Blut hinter dem Steuer erwischt wurde.
Aufgemotzte Schlitten und rücksichtslose Raser
Besonderes Augenmerk legten die Polizisten auf tiefer gelegte Fahrzeuge, zu breite Reifen oder umgebaute Luftfilter. Sechs Lenkern wurde auf Grund derartiger technischer Veränderungen das Kennzeichen ihres Fahrzeugs abgenommen. Grundsätzlich unterscheide man bei "Road Runnern" zwei Kategorien, erklärte Preining. Erstere fallen schon durch ihr "aufgemotztes" Äußeres auf. Die zweite Gruppe erscheint zwar unauffällig. Durch eine "irre" Fahrweise und Veränderungen im Motorraum stellen sie für andere Verkehrsteilnehmer allerdings eine Gefahr dar.
Höhere Unfallgefahr
Bei äußerlich aufgemotzten Autos drohen vor allem durch die niedrige Bodenfreiheit Unfälle, so der Polizist. Denn dabei könnten unter anderem die Ölwanne auf- und andere Fahrzeugteile abreißen. (APA)
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