Neue Erkenntnisse zu Herzkrankheiten: Bestimmte Charakterzüge erhöhen Risiko
- Ängstlichkeit, Depressivität, Wut oder Feindseligkeit
- Betroffene sollen besser mit Gefühlen umgehen
Bestimmte Charakterzüge eines Menschen wie etwa Ängstlichkeit, Depressivität, Wut oder Feindseligkeit erhöhen das Risiko für Herzerkrankungen. Treten diese negativen Eigenschaften aber zusammen auf, so ist die betroffene Person besonders stark gefährdet, wie eine amerikanische Studie zeigt.
Darin untersuchten Forscher der Duke Universität in North Carolina rund 2.100 Vietnam-Veteranen, die zu Studienbeginn keine Herzkrankheiten hatten. Zwar erhöhte jeder einzelne nachteilige Charakterzug im Laufe der folgenden durchschnittlich 15 Jahre das Herzrisiko der Teilnehmer.
Die Kombination der Faktoren sagte Herzerkrankungen aber noch wesentlich zuverlässiger voraus, wie die Zeitschrift "Psychosomatic Medicine" berichtet. Nun wollen die Forscher ein Interventionsprogramm entwickeln, mit dem Betroffene lernen sollen, mit den nachteiligen Gefühlen besser umzugehen.
(apa/red)
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