"Bitte kein Reklamematerial": Post macht Werbung gegen eigenen Anti-Werbung-Sticker
- Kassierte zuvor teures Geld für diese Aufkleber
·Wien: 24-Stunden- Paketautomat der Post
Sendungen können nun jederzeit abgeholt werden
Wer sein Postfach vor ungewollter Werbung schützen will, muss zuerst einmal für die heimische Post AG in die Geldbörse greifen. Der "Bitte kein Reklamematerial"-Kleber muss mit einem frankierten Brief angefordert werden, dieser Brief muss ein frankiertes Rückkuvert erhalten. Die Möglichkeit einer Bestellung via Telefon, Fax oder e-Mail gibt es nicht. Da der Postmarkt für Poststücke unter 50 Gramm noch nicht liberalisiert ist, läuft die postalische Kleber-Anforderungen ausschließlich über die Post.
Wie ORF Online berichtet, hat nun die Post ein Schreiben ausgeschickt, das über die Vorteile aufklärt, die Zustellung von Werbesendungen nicht zu verweigern. Der Versand von "Direct Mailing" ist ein wichtiger Einnahmenfaktor für die mittlerweile teilprivatisierte Post. Als Lockmittel für die Aufkleber-Entfernung bietet die Post Gutscheinhefte und ein Gewinnspiel auf. (APA/red)
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