Französisch-italienischer Luftfahrtkonzern: Air France KLM plant Fusion mit Alitalia
- Konzern muss aber vorher seine Finanzen regeln
- Prodi fordert klare Position von den Franzosen
·FORMAT: Air France stößt AUA-Anteile ab
Intensive Gespräche mit Investor Rupert Staller
·AUA nimmt Flüge in den Nordirak auf
Zwei Mal pro Woche Linienflüge nach Erbil
·50 Mio. Euro: Neuer Sozialplan bei der AUA
Golden Handshakes und Pensionierungen geplant?
Die Fluggesellschaft Air France KLM ist auf Bitten der Alitalia in Vorgesprächen über eine Fusion mit der italienischen Gesellschaft. Air France KLM-Chef Jean-Cyril Spinetta sagte, beide Unternehmen hätten schon immer auf lange Sicht eine Fusion angestrebt. Es gebe aber keine Änderung in der Position von Air France KLM dazu.
Das Unternehmen hatte mehrfach erklärt, Alitalia müsse zunächst privatisiert werden und seine Finanzen ordnen. Italiens Ministerpräsident Romano Prodi hatte in der Zeitung "Le Figaro" die Air France KLM aufgefordert, eine klare Position zu einer Fusion zu bekennen: "Will es eine große europäische Luftfahrtgruppe schaffen, in der auch Italien seinen Platz hat, oder einfach nur den italienischen Markt abgreifen, der groß und sehr reich ist?", fragte Prodi.
Die Aktien von Air France KLM gaben nach der Äußerung Spinettas um mehr als sechs Prozent nach, Alitalia legten rund vier Prozent zu. (apa)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien

