1.000 Mrd. $ pro Jahr: Bestechung floriert stark in Ländern mit großer Arm-Reich-Kluft!
- 1,5 Milliarden davon fließen bei uns in Österreich

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Je höher die Job-Position,
desto ungerechter Lohn
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Studie: Politik ist untätig gegen Diskriminierung
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15 Prozent weniger!
Nur jede 10. Frau rückt
in Führungspositionen auf
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Pro Woche sammeln sich 91,6 Arbeitsstunden an
Eintausend Milliarden Dollar (780 Mrd. Euro) jährlich dürften weltweit an Bestechungsgeldern fließen. Das schätzt der Leiter des Büros für Interne Angelegenheiten, Martin Kreutner, anlässlich der Veranstaltung "Fighting Corruption all over the Globe" in Wien. In der EU dürfte die Summe 30 bis 100 Mrd. Euro betragen.
Für Österreich rechnet Kreutner mit Bestechungsgeldzahlungen von 0,7 bis 1,5 Mrd. Euro pro Jahr. Korruption untergrabe die Glaubwürdigkeit des Rechtsstaates, betonte Ex-Rechnungshofpräsident Fiedler. Untersuchungen hätten ergeben, dass Korruption dort besonders hoch sei, wo die Kluft zwischen Arm und Reich weit auseinander drifte. Korruption tritt laut Fiedler vor allem bei Zöllen, Beschaffung im öffentlichen Bereich, Subventionen, Einstellung von Beamten und Privatisierung auf. Länder in (Bürger-)Kriegszustand seien am häufigsten davon betroffen.
Doch auch in höher entwickelten Ländern gebe es Beispiele für Korruption, hier allerdings in höher entwickelter Form. Bekämpft könne Korruption durch eine starke interne Revision werden, sagte Fiedler. Nur unabhängige Rechnungshöfe mit entsprechender Prüfungskompetenz könnten das garantieren, so der ehemalige Rechnungshofpräsident.
Angesprochen auf das Absacken Österreichs von Platz zehn auf elf im Korruptionsbericht 2006 meinte Fiedler: "Auch internationalen Beobachtern ist es nicht entgangen, dass die Bestechung von Abgeordneten in Österreich nicht strafrechtlich verfolgbar ist, Regierungsmitglieder Öffentlichkeitsarbeit oftmals mit Propaganda verwechseln und die Kompetenz des Rechnungshofes in den Kommunen eingeschränkt ist." Nicht andere Länder seien besser geworden, sondern Österreich schlechter, so Fiedler. (APA/red)
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