Donnerstag, 23. November 2006

Nach 1:10-Debakel vs. VSV: Mentalcoach Hamilton soll die Capitals aus dem Tief holen

  • Wiener wollen vs. Linz Debakel vs. Villach abhaken
  • PLUS: Tabelle und Ergebnisse der laufenden Saison

Nach dem 1:10-Debakel am Dienstag in Villach ist bei den Vienna Capitals mentale Aufbauarbeit gefragt. Trainer Jim Boni bekommt dafür Verstärkung, nun hat sich Mental-Coach Chris Hamilton angesagt, der die Mannschaft vor dem Heimspiel der Erste Bank Eishockey Liga gegen die Liwest Black Wings Linz unterstützen wird. Der Tabellen-Zweite Red Bull Salzburg empfängt Schlusslicht Graz 99ers, TWK Innsbruck hat HK Jesenice zu Gast.

Die Capitals wollen sich an der Leistung vom Heimspiel orientieren, als Jesenice mit 7:0 abgefertigt worden ist. "Jeder muss ab sofort mehr Drecksarbeit machen, sonst kommen wir da nicht raus. Eishockey ist ein Spiel in zwei Richtungen, dem müssen wir uns endlich annehmen", fordert Boni mehr Verantwortung für die Defensivarbeit.

Die Linzer reisen nach dem 5:0 gegen Salzburg mit viel Selbstvertrauen an. "Wenn wir so eislaufen wie gegen Salzburg, ist es schwer, uns zu schlagen", sagte Trainer Bill Stewart, der allerdings auf den gesperrten Ben Storey und möglicherweise auch auf den angeschlagenen Francois Groleau verzichten muss.

Die Roten Bullen aus Salzburg setzen nach dem Ausscheiden im Continental-Cup und der 0:5-Pleite gegen Linz auf ihre Heimstärke. Das Team von Hardy Nilsson weist mit zehn Siegen in zehn Heimspielen eine makellose Bilanz auf und will mit dem nächsten Sieg an den Villacher Adlern dran bleiben. Die Grazer haben unter ihrem neuen Trainer Jim Brithen alle drei Spiele verloren und hoffen, ausgerechnet in der "Festung Volksgarten" den Abwärtstrend stoppen zu können.

Nach zuletzt zwei Niederlagen gegen den Liga-Neuling aus Jesenice haben die Innsbrucker im Heimspiel zwei Punkte eingeplant, mit denen sie ihren Platz in den Playoff-Rängen festigen wollen.

(apa/red)

23.11.2006 13:40