"Ich dachte, jetzt geht's dahin": Schumi hatte nach Silverstone-Unfall Todesangst!
- Tod von Senna & Ratzenberger nahm Deutschen mit
- Schumacher testet nun auf Kart-Bahn in Italien
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"Schummel-Schumi"
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"Schummel-Schumi" kein
Weltmeister der Herzen
Formel-1-Rekordweltmeister Michael Schumacher hatte bei seinem schweren Unfall 1999 in Silverstone das Gefühl, dass er stirbt. "Ich lag da, hörte meinen eigenen Herzschlag und der wurde immer leiser und leiser und leiser. Alles um mich herum war dunkel. Ich hatte Angst. Ich dachte tatsächlich: Jetzt geht's dahin", schilderte der 37-jährige Deutsche im Interview mit dem "Süddeutschen Zeitung Magazin". Schon 1994 habe er erwogen, seine Karriere zu beenden.
Nach dem Tod zweier Rennkollegen beim GP von San Marino, des Brasilianers Ayrton Senna und des Österreichers Roland Ratzenberger, hätte er sich "sehr intensiv mit dem Tod der beiden auseinander gesetzt" und sich gefragt, "was mir die Formel 1 und der Rennsport noch bedeuten können". Auch deshalb sei er statt zu Sennas Beerdigung zum Testen gefahren. Das Grab des Superstars hätte er später allein besucht.
"Ich habe über viele Jahre gemauert und mich abgeschirmt", erklärte der siebenfache Weltmeister auf die Frage, warum man ihn in Deutschland zwar immer respektiert, aber nie geliebt habe. "Rennsportfans hatten nie wirklich die Chance zu erkennen, wer denn dieser Schumacher in Wirklichkeit ist. Natürlich wollte ich von meinen Landsleuten immer mehr geliebt werden."
Schumacher testete auf Kart-Bahn in Italien
Obwohl er sich nun von der Formel 1 verabschiedet hat, verzichtet Schumacher nicht auf Motoren und kehrt zu seiner ersten Liebe, den Go-Karts, zurück. Auf der Piste von Lonato, unweit der norditalienischen Stadt Brescia, testete Schumacher vor Ferraris Geschäftsführer Jean Todt mit einem weiß-grünen Kart-Auto. Das berichtete die italienische Sporttageszeitung "Gazzetta dello Sport".
"Schumi" bereite sich auf ein Kart-Rennen am 2. und 3. Dezember in Kerpen vor, so die Tageszeitung. Es handle sich um ein privates Rennen, an dem wenige Personen teilnehmen werden. Zu den Gästen zählen Piloten wie Bernd Schneider und Timo Glock. Presse und Zuschauer sollen zum Rennen in Kerpen nicht zugelassen werden.
(apa/red)
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