Gaza-Extremisten bieten Waffenruhe an: Israel verlangt Ende der Raketenangriffe
- "Erst wenn Hamas & Co. ihre Waffen niederlagen"
·Israel erlaubt Angriffe auf Hamas
Armee darf auch wieder gezielt 'Terroristen' töten
·Israel unternimmt neuen Vorstoß in Gaza
Spezialeinheit tötet zwei Palästinenser bei Einsatz
Die israelische Regierung will auf ein Waffenstillstands-Angebot palästinensischer Extremisten nur eingehen, wenn diese ihre Raketenangriffe auf Israel einstellen. Israel werde die Aktionen zur Verteidigung seiner Bürger nur stoppen, wenn die Hamas, der Islamische Jihad und andere Gruppen ihre Waffen niederlegten, sagte Regierungssprecherin Miri Eizin. Als weitere Bedingung nannte sie ein Ende des Schmuggels von Raketen-Bauteilen nach Gaza. Israel hatte im Sommer nach der Entführung eines Soldaten eine Offensive im Gazastreifen begonnen, bei der bisher fast 400 Palästinenser ums Leben kamen.
Zuvor hatten militante Palästinenser Israel einen Waffenstillstand unter der Bedingung angeboten, dass die israelische Armee ihrerseits ihre Attacken auf den Gazastreifen und das besetzte Westjordanland beende. Dann würden auch die Raketenangriffe gestoppt, sagte der Anführer des Islamischen Jihad, Khader Habib. Sollte der Vorschlag offiziell unterbreitet werden, wäre dies ein Novum: Bisher hatten sich die großen Palästinenser-Gruppen nicht zu einem gemeinsamen Angebot durchringen können.
(apa/red)
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