"Gezielte Tötungen" inklusive: Israel erlaubt Angriffe auf Hamas-Einrichtungen!
- Granate tötet im Gazastreifen Hamas-Mitarbeiter
- Zustimmung von Olmert und Peretz noch notwendig
·Israel unternimmt neuen Vorstoß in Gaza
Spezialeinheit tötet zwei Palästinenser bei Einsatz

Das israelische Sicherheitskabinett hat der Armee Grünes Licht für Militäreinsätze gegen Einrichtungen der radikalen palästinensischen Organisation Hamas im Gaza-Streifen gegeben. Auch die Strategie gezielter Tötungen gegen "an terroristischen Angriffen beteiligte Elemente" werde fortgesetzt, hieß es in einer in Jerusalem veröffentlichten Erklärung des Gremiums.
Für die Ziele dieser Angriffe sei die Zustimmung von Regierungschef Olmert und Verteidigungsminister Peretz erforderlich, hieß es weiter. Die "punktuellen Operationen" sollen dazu dienen, palästinensische Raketenangriffe auf Israel sowie den Waffenschmuggel aus Ägypten zu unterbinden, berichtete der israelische Militärrundfunk. Bei der seit Wochen andauernden Armeeoffensive im Gaza-Streifen wurden bereits dutzende Palästinenser getötet, darunter zahlreiche Zivilisten.
Unterdessen haben die israelischen Streitkräfte ihre Offensive im Norden des Gaza-Streifens fortgesetzt und sind mit Bodentruppen in die Städte Beit Hanoun und Jebaliya vorgerückt. Israelische Soldaten töteten im Norden des Gaza-Streifens einen militanten Hamas-Anhänger. Splitter einer Granate hätten den Palästinenser tödlich verletzt, teilten ein Krankenhaus und die Hamas in Gaza mit.
Palästinensische Extremisten setzten indes ihre Raketenangriffe auf Südisrael fort. Eine Rakete schlug kurz vor Unterrichtsbeginn vor einer Schule ein, verletzt wurde dabei jedoch niemand.
Im Gaza-Streifen lieferten einander israelische Soldaten mehrfach Schusswechsel mit militanten Palästinensern, wie Augenzeugen sagten. Dabei seien vor einer Schule in Beit Hanoun drei jugendliche Palästinenserinnen verletzt worden. Ein Hamas-Polizist sei durch israelisches Panzerfeuer getötet worden. Die Hamas rief Israel auf, die Offensive zu stoppen. Diese werde die Raketenangriffe nur verstärken, sagte ein Sprecher.
(apa)
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