Montag, 20. November 2006

Notlandung auf Rhein-Main-Flughafen: Undefinierbarer Geruch sorgte für Aufregung

  • Ursache war ein Defekt bei der Wasserversorgung

Ein Jumbo der Lufthansa ist am Sonntag auf dem Flughafen Rhein-Main notgelandet. Das Flugzeug war von Frankfurt nach Washington unterwegs, als eine halbe Stunde nach dem Start ein undefinierbarer Geruch in der Kabine festgestellt wurde. Wie ein Sprecher der Lufthansa mitteilte, konnten die Flugbegleiter die Quelle des Geruchs nicht finden, worauf sie die Rückkehr nach Frankfurt beschlossen.

Nach der Notlandung wurden die 322 Passagiere medizinisch untersucht. Eine Ersatzmaschine brachte die Fluggäste zwei Stunden später in die USA.

Durch die Notlandung kam es im Flugverkehr zu Behinderungen. Andere Maschinen musste bis zu eine halbe Stunde über Frankfurt in Warteschleifen kreisen. Untersuchungen am Flugzeug ergaben, dass ein elektrisches Bauteil im Wassersystem defekt war. Der Jumbo konnte später wieder in Dienst genommen werden.

(apa/red)

20.11.2006 08:25