Häupl bei Eurofightern kompromissbereit: Sündteurer Ausstieg wäre "völlig verblödet"
- Stipendiensystem statt Studiengebühren-Abschaffung
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Der Wiener Bürgermeister Michael Häupl gibt sich in Sachen Eurofighter-Ausstieg kompromissbereit. Sollte sich dazu keine kostengünstige Möglichkeit finden, werde man die Abfangjäger nehmen, sagte er gegenüber Radio Wien. Vor der Wiederaufnahme der Koalitionsverhandlungen zeigte er sich zuversichtlich, dass es bis Weihnachten eine Regierung unter Alfred Gusenbauer geben werde.
"Es kann dabei herauskommen, dass die Suppe teurer ist, als das Fleisch, wie die Wiener so schön sagen", so Häupl zum Eurofighter-Untersuchungsausschuss: "Weil wenn wir genauso viel oder annähernd genauso viel zahlen und dafür keine Flieger haben, dann sieht jeder ein, dass das völlig verblödet wäre. Das tun wir natürlich nicht."
Auch bei den Studiengebühren als weiterem Knackpunkt für eine große Koalition mit der ÖVP sucht Häupl den Konsens. Man könnte etwa das Stipendiensystem umbauen, meinte er. Allerdings befürchtet er dann einen höheren Verwaltungsaufwand.
Der Wiener Bürgermeister bestätigte zudem, dass er mit Gusenbauer bereits über Ministerkandidaten aus der Riege der Wiener SP-Stadtregierung gesprochen hat. Namen wollte er jedoch keine nennen.
(apa/red)
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