Mordalarm in Oberösterreich: 39-Jährige soll von Lebensgefährten erstochen worden sein
- Polizei: "Unzählige Stiche in Hals, Rücken und Brust"
- Täter verletzte auch seine vorherige Partnerin schwer
Eine 39-jährige Frau ist in Linz in Oberösterreich von Angehörigen tot in ihrem Schlafzimmer aufgefunden worden. Die Frau dürfte bereits vor einigen Tagen mit zahlreichen Messerstichen in Hals, Rücken und Brust getötet worden sein, wie der oberösterreichische Sicherheitsdirektor, Alois Lißl, in einer Presseaussendung bekannt gab.
Die Wohnung sei von den Angehörigen versperrt vorgefunden worden, so die Ermittler. Sie verständigten daraufhin umgehend die Polizei, die bei Betreten des Schlafzimmers "eindeutig den Zustand erkannten". Die Spurensicherung durch das Landeskriminalamt habe sich nach Auffindung der Leiche als besonders schwierig erwiesen, da ein "offensichtlich ständig vorherrschendes Chaos in allen Räumen" geherrscht habe, meinte Lißl.
Ermittlungen der Polizei im Bekanntenkreis der Ermordeten ergaben, dass diese einen Bekannten im Bezirk Gmunden hatte, der öfter in der Wohnung der Frau gesehen wurde. Der Mann wurde ausgeforscht und wegen dringenden Tatverdachts zum Verhör gebracht. Noch bevor die Beamten der "Mordgruppe" die Befragungen beginnen konnten, gestand der Mann, dass er zwei Bluttaten begangen habe, so der Sicherheitsdirektor.
So soll er, laut eigenen Angaben, bereits am 19. November seine eigene Lebensgefährtin in einem Park im Bezirk Gmunden überfallen und mit vier Messerstichen in den Rücken verletzt haben. (apa/red)
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