Freitag, 24. November 2006

Fast 30.000 Unfälle, 533 Tote: Österreichs Straßen heuer etwas sicherer als im Vorjahr

  • Statistik verzeichnet gesunkene Todesrate von -8%
  • Besonders blutig ist aber Bilanz bei Motorradfahrern

Die Zahl der Unfälle, Verletzten und getöteten Verkehrsteilnehmer auf Österreichs Straßen war in den ersten neuen Monaten des Jahres 2006 geringer als im selben Zeitraum des Vorjahres. Die Statistik Austria verzeichnete um vier Prozent weniger Verkehrsunfälle (29.274) und um drei Prozent weniger Verletzte (38.130). 533 Verkehrsteilnehmer wurden getötet, das entspricht einem Minus von acht Prozent.

Den höchsten Rückgang meldete die oberösterreichische Polizei: 700 Unfälle und 900 Verletzte weniger wurden registriert. Auch im Burgenland, der Steiermark und Wien ging die Anzahl der Unfälle im Straßenverkehr zurück.

In Kärnten allerdings hat die Exekutive bis zum September 2006 um 83 Prozent mehr Tote verzeichnet als im selben Zeitraum 2005. Mit 55 Getöteten in den ersten drei Quartalen gibt es in dem südlichen Bundesland bereits mehr Opfer als im gesamten Jahr 2005. Niederösterreich zog bei tödlich Verunglückten mit dem Vorjahreswert gleich.

Alkohol war bei Unfällen mit Verletzten in den ersten neun Monaten 2006 um neun Prozent seltener im Spiel als im selben Zeitraum 2005. Ein Fünftel weniger Menschen kamen bei Alko-Unfällen ums Leben. Auch unter den schwächsten Verkehrsteilnehmern gibt es weniger Tote: In den ersten drei Quartalen 2006 wurden zwölf Kinder getötet, ein Minus von acht Opfern im Vergleich zum selben Zeitraum 2005.

Einen Anstieg gab es hingegen bei Verunglückten, die mit einspurigen Fahrzeugen unterwegs waren: Plus acht Prozent bei Moped- und plus fünf Prozent bei Motorradfahrern. (APA)

24.11.2006 13:55