Unfall im Kalcherkogel-Tunnel auf der A2: Bus berührt Wand - 19 Personen verletzt
- Verletzungen von Schnittwunden bis Rippenbrüchen
- Packabschnitt wurde vorübergehend gesperrt
Bei einem Busunglück auf der Südautobahn im Packabschnitt sind 19 Personen verletzt worden. Ein vollbesetzter bulgarischer Reisebus geriet auf der schneeglatten Fahrbahn ins Schleudern, krachte gegen ein Betonteil und stürzte um. Die meisten Verletzten konnten das Krankenhaus nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Bus befand sich auf dem Weg nach Rom.
Das Unglück ereignete sich kurz nach der Ausfahrt aus dem Kalcherkogel-Tunnel in Richtung Klagenfurt. Nachdem der Bus umgestürzt, rund 50 Meter die Leitschiene entlang geschlittert und zum Stillstand gekommen war, herrschte laut einem Augenzeugen vorerst gespenstische Ruhe. "Als ich zur Unfallstelle gekommen bin, war alles ruhig. Niemand hat geschrien oder gerufen. Die Leute sind durch die Dachluke aus dem Bus gestiegen, der Schrecken stand ihnen ins Gesicht geschrieben", sagte er in einem ORF-Interview.
Noch vor dem Eintreffen der Rettungsmannschaften leisten Mitarbeiter der Autobahnmeisterei, die mit Streufahrzeuges unterwegs waren, Erste Hilfe. Insgesamt befanden sich 48 Personen im Bus, der von einem 40-jährigen Kraftfahrer gelenkt wurde. Alle Verletzten wurde von Rettungsautos ins LKH Wolfsberg gebracht. Wie der Wolfsberger Bezirksrettungskommandant Werner Kohler der APA mitteilte, reichen die Verletzungen von Schnitt- und Schürfwunden bis zu Prellungen und leichten Kopfwunden. Am Schwersten erwischte es eine Frau, die mehrere Rippenbrüche davontrug.
Die Autobahn war im Bereich der Unfallstelle rund eine Stunde gesperrt, es bildete sich ein kilometerlanger Stau. Neben vielen Rettungsteams standen rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz.
(apa/red)
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