Mittwoch, 7. Februar 2007

Nach Zweitauto bald auch Zweithandy "in":
Handypenetration steigt bis 2016 auf 138%

  • Österreichischer Markt soll jährlich um 5,6% wachsen
  • Pauschaltarife laut Studie zulunftsweisendes Modell

Die Handypenetration in Österreich, die bereits jetzt bei 110 Prozent liegt, wird in den kommenden 10 Jahren - also bis 2016 - auf 138 Prozent steigen, geht aus einer im Auftrag der Mobilkom Austria vom Marktforscher Triconsult durchgeführten Studie hervor, bei der 50 Telekomexperten zum Handymarkt befragt wurden. Grund dafür sei der Trend zum modischen Zweithandy und zu anderen Geräten wie etwa Smartphones mit Zusatzfunktionen.

Der österreichische Handymarkt werde im Umsatz bis 2016 um jährlich 5,4 Prozent wachsen, Wachstumstreiber seien mobile Breitbanddienste wie Internet oder Mail, heißt es in der Studie weiter. Bei den Tarifen werde sich die "flat rate" (Pauschalpreis) als zukunftsweisendes Modell durchsetzen, glauben 51 Prozent der befragten Experten.

Die Mobilkom Austria, Mobilfunktochter der Telekom Austria, hat seit ihrer Gründung vor zehn Jahren 10 Mio. Handys "verkauft bzw. verschenkt", wie TA-Generaldirektor Boris Nemsic bei einer Pressekonferenz betonte. Seit 1996 seien im A1-Netz 6 Mrd. SMS-Textnachrichten verschickt worden. Die Preise pro Dienst seien in den vergangenen 10 Jahren zwar gesunken, insgesamt würden die Dienste aber mehr genützt. (apa)

7.2.2007 10:47