Freitag, 17. November 2006

Preisschlacht auf dem Breitband-Markt:
NEWS zeigt die nächte Runde im Tarifkampf

  • Weihnachtsgeschäft lässt Konkurrenz neu aufflammen
  • Auch beim mobilen Internet purzeln jetzt die Preise

Schnelles Internet boomt. Bereits jeder zweite Österreicher hat zuhause einen Internetzugang - besonders gefragt ist dabei das Surfen via Kabel oder ADSL. Schon eine Million heimische Haushalte verfügen über das schnelle Breitband-Web - und der Boom kennt noch kein Ende. Für heuer rechnet man laut aktueller Integral-Erhebung mit einem satten Plus von vier Prozent - der Anteil der Analogsurfer hingegen sinkt auf 15 Prozent.

Die Triebfeder des rasanten Breitband-Erfolgs sind nicht allein die immer schneller werdenden Download-Raten, sondern auch der gnadenlose Preiskampf unter den Anbietern. Gerade das Weihnachtsgeschäft markiert einen Zeitpunkt, an dem sich die größten heimischen Provider für einen noch härteren Wettbewerb neu aufstellen müssen. Damit scheint die Tarifschlacht endgültig zu eskalieren. Fast im Wochenrhythmus pfeffern Marktführer Telekom und Konkurrenz nachgebesserte Breitband-Angebote auf den Tisch. Die gute Nachricht: Gewinner bleibt dabei immer der Kunde.

Tarife im Check
NEWS liefert deshalb den perfekten Überblick über die besten Einsteigertarife (schnelles Netz, aber begrenztes Download-Volumen) und die günstigsten Flatrates für so genannte Heavy User:

>> Ein billiger Breitband-Einstieg mit einem Datenvolumen von 500 MB ist etwa bei der Telekom zum AonSpeed-Tarif schon für preisgünstige 19,90 Euro im Monat zu haben. Noch günstiger kommt AonSpeed 250: nämlich um 9,90 Euro, dafür aber mit geringerer Down-load-Geschwindigkeit. Unbegrenztes Surfvergnügen ist bei Aon jetzt erstmals schon für 49,90 Euro monatlich zu haben.

>> Fast zum selben Preis bietet UPC mit den Marken Inode (via Telefonleitung) und Chello (via Kabel) Flatrates. Beide locken bis Jahresende mit Gratisinstallation und mehr Bandbreite.

>> Verfolger Tele2UTA hat mit 18,90 Euro pro Monat den günstigsten Einsteigertarif für Gelegenheitssurfer (bis 500 MB). Bei ADSL flat (um 44,90 Euro) werden die Bandbreiten hinaufgeschraubt.

Angriff der Handy-Provider
Neue Konkurrenz dräut in Form der vier großen Handy-Provider, die jetzt ebenfalls in den Kampf um Marktanteile beim Breitband-Web einsteigen. Hintergrund: Als Folge der Handy-Tiefstpreise sinken heuer - trotz steigender Telefonminuten - erstmals die Umsätze. Um das auszugleichen, soll mit dem mobilen Internet kräftig Kasse gemacht werden. Geboten werden etwa (bei Vertragsbindung für zwei Jahre und je nach benötigtem Datenvolumen) Einstiegspreise von unglaublichen 3,50 Euro. Weitere Zuckerln für Neukunden sind Services wie die Gratisaktivierung (etwa A1) oder eine kostenlose Datenkarte (T-Mobile). Boris Nemsic, Chef der Marktführer Telekom und Mobilkom: "Internet und Mobilfunk aus einer Hand - in diesem Segment liegt noch Potenzial."

Den kompletten Beitrag mit Tabellen finden Sie in der aktuellen Ausgabe von NEWS!

17.11.2006 08:19