NEWS: EU-Rebell Hans-Peter Martin wird
die Nationalratswahl nicht anfechten
- Kandidatur bei baldigen Neuwahlen wahrscheinlich
- Martin zu NEWS: "Haiders BZÖ-Tricks unappetitlich"
·KPÖ-Wahlanfechtung:
VfGH vor Beratungen
Nur minimale Chancen -Entscheidung noch 2007
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Das Nachrichtenmagazin NEWS berichtet in seiner aktuellen Ausgabe, dass der EU-Rebell Hans-Peter Martin - entgegen anderslautenden Meldungen - die Nationalratswahl nicht vor dem Verfassungsgerichtshof bekämpfen wird.
Martin wurden bei einer Wahlanfechtung von renommierten Juristen gute Chancen eingeräumt, da das BZÖ in Kärnten unter einer anderen Listenbezeichnung als in Restösterreich angetreten ist.
Martin zu NEWS: "Haiders BZÖ-Tricks sind unappetitlich, doch wir werden kein Alibi für das Scheitern der Parteiapparatschiks von ÖVP und SPÖ liefern." Er sei in den letzten Tagen von den Großparteien "fast unsittlich" bedrängt worden, die Wahl zu bekämpfen, so Martin: "Dabei ist das Verhalten von Noch-Kanzler Wolfgang Schüssel und seinen SPÖ-Konterparts doch ein peinliches Trauerspiel."
Aufgrund der vielen Aufforderungen nach der Wahl weiterzumachen, kündigt Martin jetzt die Gründung einer "Demokratie-Plattform" an, die auch von vielen seiner Nationalratskandidaten mitgetragen wird. Ein neues Antreten bei vorgezogenen Neuwahlen wollen Martins Mitstreiter keineswegs ausschließen.
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