Montag, 13. November 2006

"Zidane - A 21st Century Portrait": Mogwai- Soundtrack zu Filmporträt über Zidane!

  • Weltfußballer im Mittelpunkt des Dokumentarfilms
  • Träumerischer Postrock als Untermalung der Bilder

Zinédine Zidanes Karriere ging beim WM-Finale 2006 mit einem Kopfstoß zu Ende. Mit "ZIDANE a 21st Century Portrait" erscheint nun ein Filmporträt über einen der besten Fußballspieler in der Geschichte. Für den Soundtrack sorgt die schottische Postrock-Band Mogwai, die mit ihren träumerischen Melodien die Bilder perfekt untermalt.

Während des Films können die Zuschauer alle Facetten des Stars erleben, die Psychologie und den Körper eines Athleten in Aktion, eine unvergleichliche und atemberaubende Erfahrung. Der Film demonstriert eine künstlerische Haltung in einem populären Umfeld. Die Filmmusik wurde von der schottischen Band Mogwai komponiert.

Die zehn medidativen Instrumentalsongs, die oftmals nur sehr spärlich instrumentiert sind, lassen die Gedanken des Zuhörers vollkommen abdriften. Mogwai vermitteln das Gefühl gerade alles in Zeitlupe zu erleben. Die Musik verleitet beim Zuhören sogar dazu, Zeitlupe-Aufnahmen von Zinédine Zidane - solche, wie man sie von den Porträts zur WM-Zeit kennt - vor dem geistigen Auge zu sehen. Die Schotten machen wirklich Musik, die dem Trend zum hektischen Leben von heute trotzt.

Die technische Seite des Films ist hingegen wiederum sehr anspruchsvoll und wurde von einem renommierten internationalen Team übernommen, das die neuste Filmtechnik verwendet hat. Während der gesamten 90 Spielminuten wurden siebzehn synchronisierte Super 35 mm und HD-Kameras um das Spielfeld aufgestellt und ausschliesslich auf Zidane gerichtet, der sich einverstanden erklärt hatte, für diesen aus dem Rahmen fallenden Film in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu rücken. Die Regie des Films führten die bekannten zeitgenössischen Künstler und Filmemacher Douglas Gordon und Philippe Parreno. Erfahrener Produzent ist Sigurjon Sighvatsson ("Wild At Heart", "Basquiat", "Kalifornia", "K- 19") von Palomar Pictures und Anna Lena Vaney & Victorien Vaney der Pariser Gesellschaft Anna Lena Films. (red)

13.11.2006 18:22
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