Montag, 13. November 2006

Fünftes Rekord-Jahr in Folge: voestalpine ist weiter auf der Erfolgsschiene unterwegs

  • Für Gesamtjahr 2006/07 800 Mio. Euro EBIT angepeilt

Der börsenotierte Stahlkonzern voestalpine hat im ersten Geschäftshalbjahr 2006/07 wie erwartet eine kräftige Ergebnisverbesserung erzielt, die bereits fünfte Halbjahressteigerung in Folge. Das Betriebsergebnis (EBIT) stieg im Zeitraum April bis September im Periodenvergleich um 22,6 Prozent auf 455 Mio. Euro, die EBIT-Marge verbesserte sich von 11,4 auf 13,0 Prozent. Für das Gesamtjahr 06/07 (per 31. März) peilt der Konzern ein neues Rekord-EBIT von 800 Mio. Euro an (nach 732 Mio. im Vorjahr).

Das Umsatzwachstum blieb im 1. Geschäftshalbjahr heuer mit 7,8 Prozent auf 3,516 Mrd. Euro leicht unter den Erwartungen von 8,9 Prozent. Beim Vorsteuerergebnis (EBT) erzielte der Konzern mit 24.100 Mitarbeitern (+2,4 Prozent) im Halbjahr einen Zuwachs von 25,4 Prozent auf 436 Mio. Euro. Unter dem Strich legte das Ergebnis nach Steuern um 26,3 Prozent auf 329 Mio. Euro zu, und der Gewinn je Aktie belief sich heuer auf 2,05 Euro, nach 1,62 Euro in der letzten Hälfte des vergangenen Geschäftsjahres.

Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit vor Abschreibungen und Amortisation (EBITDA) wuchs im Halbjahr um 14,4 Prozent auf 629 Mio. Euro, hier hatten die von der APA befragten Analysten lediglich 12,1 Prozent Anstieg erwartet. Die EBITDA-Marge legte von 16,8 auf 17,9 Prozent zu.

Das Eigenkapital per 30. September erhöhte sich binnen Jahresfrist um 18,3 Prozent auf 2,752 Mrd. Euro. Die Nettofinanzverschuldung verringerte sich zugleich um 45 Prozent auf 336 Mio. Euro, womit das Netto-Gearing von 26,3 auf 12,2 Prozent zurückging. Investiert wurden von voestalpine im Halbjahr 258 (254) Mio. Euro, vorwiegend in den Divisionen Stahl und Bahnsysteme.

Im Ausblick heißt es, vor dem Hintergrund eines anhaltend guten wirtschaftlichen Umfelds sei bis zum Ende des Geschäftsjahres 2006/07 (Ende März) mit einer weiterhin stabilen Entwicklung aller vier Divisionen des Konzerns zu rechnen. Das Erlösniveau sollte sich im 2. Geschäftshalbjahr fortsetzen lassen, wobei das Winterhalbjahr saisonal bedingt jedoch wie üblich ergebnismäßig etwas schwächer sein werde.

(apa/red)

13.11.2006 08:22