"Auch nach oben ist alles möglich": Austria nach Altach-Sieg mit neuem Selbstvertrauen
- Erstes zu-Null-Spiel bringt Veilchen ins Trockene
- Ried nun schon zwölf Spiele in Serie ungeschlagen
·Aufatmen bei Austria:
2:0-Sieg gegen Altach
Pasching siegt, Remis für Mattersburg und GAK
·Technische Daten:
19. Bundesliga-Runde
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Die Wiener Austria hat sich mit einem 2:0-Heimsieg über Altach vom Tabellenende der Fußball T-Mobile Bundesliga verabschiedet. Ein Doppelpack von Wolfgang Mair sicherte den Favoritnern drei Punkte und Rang 6 in der Tabelle.
"Der Abstieg ist nicht weit weg, aber auch nach oben ist alles möglich", weiß auch Trainer Georg Zellhofer. Die Hinrundenbilanz der Wiener zeigt, dass die Abwehr in 15 von 18 Spielen mindestens ein Tor, es sind insgesamt 19 Stück, kassierte. Doch nur Salzburg (11) und Pasching (17) ließen weniger Gegentreffer zu. Lediglich in der ersten Runde gegen den GAK (0:0) und im ersten Derby gegen Rapid (0:0) spielte der Meister zu Null.
Wie eng es in den unteren Regionen der Liga zugeht, zeigt ein Blick auf die Tabelle. Die Mannschaften der zweiten Tabellenhälfte sind lediglich durch drei Punkte getrennt, dies hätte sich bei einem Rapid-Erfolg in Salzburg sogar auf einen Zähler reduzieren können. Dessen ist sich auch Doppel-Torschütze Mair bewusst: "In der Liga liegen alle eng beisammen, wir dürfen jetzt nicht nachlassen und müssen weiter siegen."
Im Spitzenspiel, welches seinem Namen großteils nicht gerecht wurde, gab es zwischen Mattersburg und Wacker Tirol ein 1:1-Remis. Kampf und Krampf prägten das Duell des Zweiten mit dem Dritten, zehn gelbe Karten belegen die Hektik auch schwarz auf weiß. Davon machte sich auch Mattersburg-Neuzugang Carsten Jancker auf der Tribüne ein Bild. Er darf ab 1. Jänner 2007 für die Burgenländer auf Torejagd gehen.
Die SV Ried hat mit einem 2:2 beim GAK das Dutzend voll gemacht. Die Elf von Trainer Helmut Kraft ist seit nunmehr zwölf Spielen ungeschlagen. Dies haben die Innviertler vor allem einer engagierten zweiten Hälfte zu verdanken, welche der GAK großteils verschlief.
Wie eng Erfolg und Misserfolg beisammen liegen, musste auch Sturm Graz in Pasching erfahren. Ohne Christian Mayrleb, der sich vor dem Senat I der Bundesliga im eigenen, letztlich eingestellten "Dopingfall" rechtfertigen musste, hievten sich die Oberösterreicher durch einen 1:0-Zittersieg auf Platz zwei in der Tabelle.
Trainer Didi Constantini brachte es auf den Punkt: "Man muss nicht unbedingt gut aussehen, um zu gewinnen." Das Weitschusstor von Kovacevic, der Ball wurde abgefälscht, war mehr als glücklich. Damit sind die Grazer mit fünf Punkten weiter die zweit schlechteste Auswärtsmannschaft, der Liga. Nur Rapid, dass erst drei Punkte in der Fremde geholt hat, und seit Oktober 2005 auswärts nicht gewonnen hat, ist in dieser Wertung (auch) letzter.
(apa/red)
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