"Mister Triplepack" muss weiter warten: Rene Aufhauser hat es bei "Bullen" schwer
- ÖFB-Ass beißt sich gegen Kovac & Carboni Zähne aus
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"Mr. Triplepack" Rene Aufhauser weht beim Bundesliga-Tabellenführer Red Bull Salzburg trotz seiner beeindruckenden Vorstellung gegen Trinidad & Tobago im freundschaftlichen Fußball-Länderspiel des Nationalteams weiter ein rauer Wind entgegen. Um im stark besetzten Kader von Cheftrainer Giovanni Trapattoni und Coach Lothar Matthäus einen Stammplatz zu ergattern, muss der ÖFB-Dreifach-Torschütze wohl oder übel an den "Gesetzten" Ezequiel Carboni und Niko Kovac vorbei.
Auch vor dem Duell des, trotz zuletzt zweier Niederlagen in Folge, überlegen Leaders mit dem schwächelnden Rekordmeister Rapid heute (ab 15:30 Uhr LIVE auf NETWORLD.at) in Wals-Siezenheim deutet einiges auf eine Reservisten-Rolle des Steirers hin. Dennoch macht Matthäus dem 30-Jährigen Mut: "Die drei Tore im Länderspiel waren für seine Psyche sehr wichtig. Er muss durch diese schwierige Phase durch und Geduld haben." Der deutsche Weltmeister von 1990 weiß aber auch: "Sein Problem ist, dass er in Salzburg mit Carboni und Kovac größere Konkurrenz vorfindet als im Nationalteam."
Matthäus sieht keinen Grund, einen der beiden Legionäre aus der Stammformation zu nehmen. "Beide haben bisher immer ihre Leistung gebracht." Trapattoni betrachtet die "Causa" Aufhauser noch nüchterner: "Ich bin sehr froh, dass alle Nationalspieler unverletzt und mit Moral zurückgekommen sind." Den Schweizer "Bullen" Vonlanthen, dem medial ein Gegentor beim 1:2 gegen Brasilien angelastet wurde, nahm der Italiener in Schutz: "Das war nicht so, ich habe mir das Video angesehen."
"Trap" fordert gegen die Hütteldorfer einen vollen Erfolg. "Bei den Niederlagen in Mattersburg und Tirol war die Konzentration nicht 100-prozentig, genau das fordere ich gegen Rapid wieder", erklärte der "Maestro" und ergänzte: "Wir wollen den Vorsprung ausbauen. Wir müssen immer mehr machen als der Gegner." Schließlich machte er Aufhauser doch noch Hoffnungen: "Ich überlege, ein bis zwei Spieler zu wechseln."
Ex-GAK-Spieler Aufhauser wurde in den vergangenen Tagen auch mit Gegner Rapid in Verbindung gebracht. "Ich lese keine Zeitung. In Zeitungen steht sehr viel, das nicht stimmt", gab sich Peter Pacult gelassen, wollte ein angebliches Interesse an Aufhauser aber auch nicht dementieren. "Das er am Mittwoch gut war, hat jeder gesehen. Er ist ein sehr kopfballstarker Spieler." Konkreter wurde Pacult in Bezug auf die Vertragsverlängerung mit Teamverteidiger Martin Hiden bis 2009: "Das hat er sich mit seiner Leistung erarbeitet. Er ist ein wichtiger Spieler, der auch einmal den Mund aufmacht. Solche Leute muss man halten."
Im Falle einer Niederlage und eines Austria-Punktgewinns gegen Altach wäre Rapid am Sonntagabend Tabellen-Letzter, was Pacult so kommentiert: "Das ist nur eine Momentaufnahme." Auch das Wort Abstiegskampf wird in Hütteldorf nicht gerne in den Mund genommen. "Wir reden nicht über dieses Thema. Ich denke auch nicht, dass sich jemand darüber Gedanken macht." (APA/red)
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