Bush will Lösung im Atom-Streit: Russland
und China zur Zusammenarbeit aufgerufen
- Gespräche mit Putin und Hu beim APEC-Gipfeltreffen
- Abkommen über WTO-Beitritt Russlands fixiert

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US-Präsident Bush hat China und Russland zur Zusammenarbeit im Streit über die Atomprogramme Nordkoreas und des Iran aufgerufen. Er hatte sich beim Gipfeltreffen des Asiatisch- Pazifischen Wirtschaftsforums (APEC) in Vietnam einzeln mit den Staatschefs beider Länder getroffen. Tausende Vietnamesen begrüßten Bush in Hanoi, wo er nach dem Abschluss des Gipfels eintraf.
"China ist eine sehr wichtige Nation, und die USA glauben fest daran, dass wir durch Kooperation gemeinsam dazu beitragen können, Probleme wie mit Nordkorea und dem Iran zu lösen", sagte Bush während eines Treffens mit Chinas Präsident Hu. Beide Staatschefs würdigten ihre Handelsbeziehungen. Hu verwies darauf, dass die Exporte aus den USA nach China heuer um 35 Prozent zugelegt hätten.
Dem Sprecher des US-Präsidialamtes, Tony Snow, zufolge haben sich die USA und Russland im Streit um das iranische Atomprogramm weiter angenähert. Bush habe bei seinen Bemühungen Präsident Putin von einer starken UNO-Resolution gegen den Iran zu überzeugen, Fortschritte erzielt, sagte er.
Die USA und Russland hatten am Rande des APEC-Treffens eine Vereinbarung über einen Beitritt Russlands zur Welthandelsorganisation (WTO) unterzeichnet. Beobachtern zufolge erhofft sich Bush daher ein Entgegenkommen Putins im Fall Iran.
In den Verhandlungen über UNO-Sanktionen gegen den Iran sind sich Russland und der Westen bislang uneinig. Die USA, Großbritannien, Frankreich und Deutschland fordern, Sanktionen gegen die Islamische Republik zu verhängen. Russland lehnt einen von den Europäern vorgelegten Entwurf dazu jedoch ab.
(apa)
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