FSG reklamiert Sozialministerium für sich: Kandidat noch offen, Bittner gilt als Favorit
- Bittner: "Bewährte Vorgangsweise seit Jahrzehnten"
- Übereinkunft mit ÖVP im Gesundheitsbereich möglich

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Die sozialdemokratischen Gewerkschafter reklamieren den Posten des Sozialministers für sich, sollte die SPÖ in Regierungsverantwortung kommen. Das stellten Drucker-Chef Franz Bittner und der Vorsitzende der Privatangestelltengewerkschaft Wolfgang Katzian klar. Wie Bittner betonte, habe sich diese Vorgangsweise über Jahrzehnte bewährt: "Natürlich" solle der ÖGB wieder den Sozialminister stellen.
Wer für diesen Posten in Frage käme, ließen sowohl Bittner als auch Katzian offen. Letzterer nahm sich selbst für jegliches Regierungsamt aus dem Rennen, der Drucker-Chef meinte, er müsste es sich überlegen, sollte er gefragt werden. Bis dato sei man jedoch nicht an ihn herangetreten, und eigentlich fühle er sich als Obmann der Wiener Gebietskrankenkasse auch ausgelastet, so Bittner, der als heißester Gewerkschaftskandidat für Gesundheits- oder Sozialministerium gilt.
Abhängen würde seine Bereitschaft freilich auch davon, welche Regierungskonstellation sich ergäbe, meinte der Drucker-Chef, ohne das allerdings näher auszuführen. Grundsätzlich ist er der Meinung, dass zumindest im Gesundheitsbereich jedenfalls eine Übereinkunft mit der ÖVP möglich wäre. (apa/red)
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