Messerstecherei vor Linzer Disco: Opfer nach bangen Stunden außer Lebensgefahr
- 28-Jähriger wurde völlig grundlos niedergestochen
- Täter flüchtete zunächst, stellte sich dann aber Polizei
Außer Lebensgefahr ist jener 28-jährige Bosnier, der bei einer Messerstecherei vor einer Linzer Discothek einen Lungenstich erlitten hatte. Der mutmaßliche Täter flüchtete zunächst, er stellte sich aber später. Es dürfte sich um einen 31-jährigen Asylwerber aus dem Kosovo handeln, gab die Polizei bekannt.
Gegen 0.40 Uhr früh brach unter mehreren Gästen und den Türstehern vor dem Lokal ein Streit aus. Der gebürtige Bosnier, der in Traun (Bezirk Linz-Land) lebt, dürfte laut Linzer Polizei schuldlos in die Auseinandersetzung geraten sein. Aus noch ungeklärter Ursache stach der mutmaßliche Täter plötzlich auf den 28-Jährigen ein. Augenzeugen gaben später bei der Polizei an, dass der Bosnier an der Auseinandersetzung gar nicht beteiligt gewesen sei.
Der lebensgefährlich verletzte Bosnier wurde mit zwei Stichen - einer in die Lunge - ins Allgemeine Krankenhaus Linz eingeliefert, wo er sofort operiert wurde. Der Zustand des 28-Jährigen stabilisierte sich im Laufe des Tages, die Lebensgefahr sei gebannt, teilte der behandelnde Oberarzt Dietmar Hager mit.
Der mutmaßliche Messerstecher konnte zunächst flüchten, er stellte sich aber später der Polizei. Es dürfte sich um einen 31-jährigen Asylwerber aus dem Kosovo handeln, der derzeit in Rohrbach untergebracht ist.
(apa/red)
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