Mittwoch, 8. November 2006

Nie mehr Kreuzweh! Über 90 Prozent der Österreicher leiden an Rückenschmerzen

  • Neue NEWS-Serie: Der Kampf gegen den Schmerz
  • Jeder Vierte leidet an chronischem Kreuzweh

Warnsignal Schmerz: Wer Rückenschmerzen auf die leichte Schulter nimmt, riskiert Dauerschäden. Rund zwei Millionen Österreicher laborieren an rheumatischen Erkrankungen.

Sie sind die häufigste Ursache für Krankenstände und vorzeitige Pensionierungen, und sie verursachen exorbitante volkswirtschaftliche Kosten: Chronische Schmerzen stellen heute ein regelrechtes Volksleiden dar. Laut einer aktuellen Umfrage des „European Journal of Pain“ unter fast 50.000 erwachsenen Schmerzpatienten in 15 europäischen Ländern und Israel leidet oder litt jeder fünfte Österreicher an chronischen Schmerzen – im Schnitt fast sechs Jahre lang. Damit liegt Österreich im Ranking hinter Norwegen, Polen, Italien und Belgien an fünfter Stelle. Die Umfrage belegt auch, dass Schmerzen zu dramatischen Beeinträchtigungen des Alltags und der Lebensqualität führen. So leiden 56 Prozent der rund 5.000 befragten Österreicher an Schlafstörungen, jeder Zweite muss sich beim Sport einschränken, jeder Vierte das Autofahren aufgeben, außerdem sind bei 22 Prozent die Beziehungen zu Familie und Freunden sowie nicht zuletzt auch das Sexualleben (43 %) gestört.

Weiters alarmierend: 95 Prozent aller Krebspatienten leiden kurz oder länger an starken chronischen Schmerzen. „Dabei muss heute kein Mensch unnötig Schmerzen ertragen. Es stehen modernste Behandlungskonzepte zur Verfügung, mit denen meistens selbst stärkste Schmerzen wirksam gelindert werden können“, betont Rudolf Likar, Präsident der Österreichischen Schmerzgesellschaft (ÖSG) und Leiter des Zentrums für interdisziplinäre Schmerztherapie, Onkologie und Palliativmedizin am LKH Klagenfurt.

Aus diesem Grund stellt NEWS das Thema Schmerz und seine Bekämpfung in den Mittelpunkt einer vierteiligen Serie. Im ersten Teil geht es um die weit verbreiteten Rückenschmerzen sowie die diversen rheumatischen Krankheitsbilder – beide stellen die häufigsten Ursachen für Krankenstände und Frühpensionierung dar und sind nach Problemen aufgrund von Erkrankungen der Atemwege die zweithäufigste Ursache für Arztbesuche.

Die ganze Story lesen Sie im neuen NEWS

8.11.2006 19:04