Mittwoch, 8. November 2006

NEWS-market-Umfrage: 57 Prozent der Österreicher sind mittlerweile für Neuwahlen

  • 66 Prozent glauben nicht mehr an große Koalition
  • Fischer soll bei Verweigerung Regierung entlassen

In einer aktuellen NEWS-market-Umfrage gehen 66 Prozent der 500 Befragten nicht mehr davon aus, dass sich "SPÖ und ÖVP noch auf eine Regierung einigen können".

43 Prozent geben ÖVP-Obmann Wolfgang Schüssel "die Schuld am Stillstand der Koalitionsverhandlungen". Nur 13 Prozent machen SPÖ-Chef Alfred Gusenbauer dafür verantwortlich. 40 Prozent jedoch sehen die Verantwortung bei beiden Parteien.

Sollt es im nächsten halben Jahr zu keiner Regierungsbildung kommen, befürworten 57 Prozent Neuwahlen. Lediglich 37 Prozent sprechen sich dagegen aus.

53 Prozent wollen zudem, dass Bundespräsident Heinz Fischer die noch im Amt befindliche Bundesregierung entlässt, wenn "Schüssel weiterhin die Verhandlungen mit der SPÖ verweigert".

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8.11.2006 15:42