Katzen "Gewinner" der neuen Arbeitswelt: Haben gegenüber Hunden die Nase vorn
- Können besser als Hunde allein gelassen werden
- Viele Paare nehmen sich lieber Tier statt einem Kind
Die Veränderungen der Arbeitswelt haben nach Angaben von Tierärzten auch Spuren im Reich der Haustiere hinterlassen. Berufstätige, die immer weniger Zeit für ihre vierbeinigen Lieblinge finden, halten sich eher Katzen als Hunde, sagte der Vizepräsident des deutschen Bundesverbandes praktizierender Tierärzte, Burkhard Wendland.
Katzen seien in der Lage, auch eine längere Zeit allein zu verbringen. Hunde könnten dagegen nur schlecht über viele Stunden allein gelassen werden, begründete Wendland den Trend.
Die demographische Entwicklung habe zu einem zahlenmäßigen Anstieg der Haustiere geführt, berichtete Wendland. "Viele Singles oder auch junge Paare entscheiden sich heute bewusst gegen Kinder und für ein Tier." Dieser Trend komme den Tierärzten angesichts rückläufiger Viehbestände im Bereich der Landwirtschaft zugute. "In Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit beobachten wir allerdings, dass der Tierschutz vernachlässigt wird." Weil das Geld knapp sei, werde nicht so viel Wert auf die Vorsorge für die Vierbeiner gelegt. (apa)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien

