Sonntag, 12. November 2006

"profil": Erste Bank bestätigt RHI-Deal mit Wiener Geschäftsmann Martin Schlaff

  • Investor hat sich über Wandelschuldverschreibungen rund 6 Prozent an den Feuerfestkonzern gesichert

Wie das Nachrichtenmagazin "profil" in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, hat sich der Wiener Geschäftsmann Martin Schlaff entgegen bisheriger Dementis offensichtlich doch bei der RHI AG eingekauft. Nach Darstellung der Erste Bank hat sich Schlaff jüngst über Wandelschuldverschreibungen, die bislang der Erste Bank gehörten und ab 1. Jänner 2007 in RHI-Aktien getauscht werden können, rund sechs Prozent am Feuerfestkonzern gesichert.

"Es war im Markt bekannt, dass wir unsere RHI-Positionen auflösen wollten. Herr Schlaff ist mit dem Wunsch, diese zu übernehmen, an uns herangetreten, und wir haben verkauft", so ein Manager des Instituts, der namentlich nicht genannt werden will. Schlaff lässt den "profil" inzwischen von mehreren Seiten bestätigten Deal nach wie vor dementieren.

RHI-Aufsichtratspräsident Michael Gröller rechnet indes damit, dass es mit der Fälligkeit der Wandelschuldverschreibungen am Jahresbeginn 2007 zu "nennenwerten Veränderungen im Aktionärskreis" kommen werde. Auf das vom früheren RHI-Chef Hellmut Longin angestrebte "Österreich-Konsortium" angesprochen hält Gröller fest: "Es wäre natürlich schön, gäbe es ein österreichisches Konsortium. Aber es gibt keines."

Lesen Sie die ganze Story im aktuellen "profil"!

12.11.2006 18:58