Samstag, 11. November 2006

Joaquin Almunia zu "profil": "Österreich muss noch Korrekturen vornehmen"

  • Kritik an "relativ hoher" Gesamtverschuldung
  • Nur durchschnittliches Zeugnis für Grassers Politik

In einem Interview in der aktuellen Ausgabe des Nachrichtenmagazins "profil" stellt der EU-Kommissar für Währung und Wirtschaft, Joaquin Almunia, Finanzminister Karl-Heinz Grasser zur Budgetpolitik nur ein durchschnittliches Zeugnis aus. Österreich befinde sich, was Neu- und Gesamtverschuldung betrifft, "nicht bei den besseren, aber auch nicht bei den schlechten Staaten" in der EU-Rangliste. "Österreich hat kein exzessives Defizit, aber es muss noch Korrekturen vornehmen, um mittelfristig eine nachhaltige Position eines ausgeglichenen Haushalts zu erreichen. Die Gesamtverschuldung Österreichs liegt mit über 62 % des BIP doch relativ hoch. Es sind also noch einige Korrekturen ausständig."

Der EU-weit festgestellte Konjunktur-Aufschwung mit steigenden Steuereinnahmen müsse dazu verwendet werden, um öffentliche Schulden abzubauen. Almunia: "Die Gewinne im Windschatten des Aufschwungs sollen hauptsächlich zur Reduzierung der Defizite und Gesamtverschuldung verwendet werden, um die fiskalische Konsolidierung zu beschleunigen."

Lesen Sie die ganze Story im aktuellen "profil"!

11.11.2006 10:08