Freitag, 10. November 2006

Weg zum ersten Job muss nicht steinig
sein: Gutes Geld für Berufs-Einsteiger

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  • FORMAT: Wiener Apotheke St. Martin der Superclou

Der Weg zum ersten richtigen Job kann steinig sein: Für immer mehr Akademiker beginnt das Berufsleben mit schlecht bezahlten Praktika, projektbezogenen kurzfristigen Beschäftigungen oder anderen atypischen Arbeitsverhältnissen. Doch es geht auch anders: Das soeben erschienene "Career Book" listet jene Unternehmen auf, die Uni-und Fachhochschulabsolventen sowie AHS-und BHS-Maturanten nicht nur fixe Jobs, sondern zum Teil auch sehr attraktive Einstiegsgehälter bieten.

Der Superclou: Die Wiener Apotheke St. Martin zahlt ein Bruttojahresgehalt von 54.000 Euro - der Job ist aber wohl nur etwas für einen Spitzenabsolventen der Pharmazie. Grundsätzlich zahlen Pharma-, Chemie-und Industriebetriebe die höchsten Startgehälter. Im Schnitt, so eine aktuelle Erhebung des Personalberaters Kienbaum, können Uni-und FHS-Absolventen mit rund 30.000 Euro Jahresgehalt rechnen, BHS-Maturanten kommen auf bis zu 23.000 Euro, AHS-Absolventen auf bis zu 20.700 Euro.

Für AHS-Absolventen bietet sich daher ein Universitäts-oder Fachhochschulstudium an, um mit höheren Startgehältern ins Berufsleben einzusteigen. Maria Hofstätter, Abteilungsleiterin Berufsinformation und Qualifikationsforschung des Arbeitsmarktservice, rät Gymnasiasten aber unbedingt, eine Berufsberatung in Anspruch zu nehmen: "Die beste Empfehlung an AHS-Maturanten ist, weiterzustudieren oder Lehrgänge zu absolvieren und sich über die eigenen Interessen bewusst zu werden."

Praktika sind ein guter Weg, erste Erfahrungen zu sammeln, verschiedene Branchen kennen zu lernen und eigene Fähigkeiten auszuloten. "Oft gibt es eine Diskrepanz zwischen Eignung und Vorlieben, aber im Zweifelsfall sollten sich die jungen Leute für das entscheiden, was sie machen wollen, und nicht für das, was sie machen sollen", empfiehlt Markus Gruber, "Career"-Herausgeber.

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10.11.2006 10:31