Jetzt wird wieder in die Hände gespuckt: Mehrheit erwartet Ende der Konjunkturflaute
- Aktuelle Umfrage: 41 Prozent sehen Aufschwung
- Pessimisten: 18 % glauben an hausgemachte Misere
Die Mehrheit der Österreicher glaubt an ein Ende der Konjunkturflaute. 41 Prozent der Bevölkerung sind der Meinung, dass es mit der Wirtschaft im Land wieder aufwärts geht. Das geht aus einer Umfrage des Linzer Meinungsforschungsinstituts IMAS hervor.
IMAS führte im September und Oktober - noch vor den jüngsten politischen Entwicklungen - persönliche Interviews mit 1.084 repräsentativ für die Bevölkerung ab 16 Jahren ausgewählten Personen durch. Dabei gaben 27 Prozent an, dass Österreich weiter in einer wirtschaftlichen Krise steckt, 32 Prozent waren unentschieden. Der Rest glaubt an einen Aufschwung.
18 Prozent der Pessimisten sind der Ansicht, dass die Flaute hausgemacht ist, 43 Prozent gehen von äußeren Umständen aus. 35 Prozent der Optimisten sind der Meinung, dass Österreich selbst für den Aufschwung verantwortlich ist, 27 Prozent glauben, dass die Ursachen außerhalb des Landes zu suchen sind.
83 Prozent der Befragten sind mit der Meinungsfreiheit im Land sehr bzw. einigermaßen zufrieden und 17 Prozent nicht besonders oder gar nicht zufrieden. Beim Lebensstandard lautet das Verhältnis 82 zu 18, bei der gesundheitlichen Versorgung 77 zu 23. Am wenigsten zufrieden zeigten sich die Österreicher mit dem Angebot an Arbeitsplätzen (40 zu 60), der Sicherheit der Pensionen (38 zu 62) und dem politischen Klima zwischen den Parteien (26 zu 74).
(apa/red)
Syrien-Krise18:14
Obama ein Feigling?Wegschauen oder eingreifen? US-Präsident schweigt zum Massaker von Houla
Nachbeben in Italien20:01
Mehrere TodesopferErneut große Schäden und Tote nach schweren Erdstößen in Norditalien

