Dienstag, 7. November 2006

Beamtengehaltsverhandlungen beginnen diese Woche: Metaller dienen als Richtmarke

  • GÖD-Chef Neugebauer: Forderungen noch geheim
  • Verhandlungen über neues Dienstrecht nicht im Paket

Diese Woche starten die Gehaltsverhandlungen für die Beamten. Der Chef der Gewerkschaft Öffentlicher Dienst, Fritz Neugebauer, wird noch mit der provisorischen Regierung über den neuen Gehaltsabschluss für das nächste Jahr verhandeln, konkret mit Finanz-Staatssekretär Alfred Finz. Neugebauer verrät vorerst nicht, wie viel er fordern will.

Als Richtschnur für die Anpassung der Beamtengehälter nannte Neugenauer im Ö1-Morgenjournal die Inflationsrate der letzten zwölf Monate, das Wirtschaftswachstum und den Produktivitätszuwachs. Schließlich leiste man mit weniger Personal mehr Arbeit.

Auch am Metaller-Abschluss mit plus 2,6 Prozent will er sich orientieren. Das sei ein sehr guter Abschluss, den man sich genau angeschaut habe, meint Neugebauer.

Dass sich angesichts der derzeitigen Situation mit drohenden Neuwahlen für eine große Wählergruppe wie die Beamten möglicherweise mehr herausholen lässt, findet Neugebauer nicht.

Schon bisher sei alles hart erkämpft worden, und das werde man auch diesmal tun. Die Verhandlungen über ein neues Dienstrecht sollen nicht mit den Gehaltsverhandlungen junktimiert werden. Sie waren im Sommer auf Eis gelegt worden.

(apa/red)

7.11.2006 09:14