FIFA schreibt 2 Jahre Frist vor: Leonardo spielt möglicherweise doch für Österreich!
- Altach-Goalgetter müsste aber bis nach EM warten
·IHRE MEINUNG zum österreichischen Team
Mitreden: Sind Sie mit der Leistung zufrieden?
·Die große Übersicht
über die EM-Quali '08
Alle Spiele, Ergebnisse und sämtliche Tabellen
·KLICKEN: Spielplan für die Fußball-EM '08
Alle Spieltermine und Stadien der Heim-EURO
·DISKUSSION: EM
2008 in Österreich
Ist "Hicke" der Richtige? Wird EM eine Blamage?
Altach-Goalgetter Leonardo könnte möglicherweise doch für das österreichische Nationalteam spielen. Wie die "Sportzeitung" berichtet, existiert ein FIFA-Zirkular vom März 2004, in dem Spielern unabhängig von ihrem Alter nach einem Nationenwechsel die Möglichkeit eingeräumt wird, für ihre neue Heimat zu spielen - aber erst, nachdem sie mindestens zwei Jahre im betreffenden Land wohnhaft sind.
Der 26-jährige Brasilianer kam im vergangenen Sommer nach Altach und könnte demnach das ÖFB-Trikot erst nach der EURO 2008 tragen. Der ÖFB hatte vor einer Woche einen Team-Einsatz von Leonardo, der kein Länderspiel für Brasilien bestritten hat und nach eigenen Angaben gerne für seine Wahlheimat spielen würde, auf Grund des Artikels 15 der Ausführungsbestimmungen zu den FIFA-Statuten ausgeschlossen.
In der Begründung des Verbandes hieß es unter Berufung auf diese Bestimmung, dass Spieler, die die österreichische Staatsbürgerschaft erst nach Vollendung des 21. Lebensjahres erlangen, für die österreichische Nationalmannschaft definitiv nicht einsatzberechtigt sind.
Diese Rechtsauffassung muss offenbar im Fall Leonardo nicht zutreffen, denn die "Sportzeitung" zitierte FIFA-Pressechef Andreas Herren wie folgt: "Die Bestimmung, nur bis zum Alter von 21 Jahren einmalig den Verband wechseln zu dürfen, gilt nur für Doppelstaatsbürger. Spieler, die eine neue Nationalität annehmen, können nach Einhaltung diverser Kriterien auch in höherem Alter für ihre neue Heimat spielen." Auf Grund dieser neuen Entwicklung hat der ÖFB bereits Kontakt mit der FIFA aufgenommen. (APA/red)










