Schulter verletzt: Mindestens zehn Tage Pause für Salzburg-Spieler Johan Vonlanthen
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Red-Bull-Salzburg-Spieler Johan Vonlanthen hat im Fußball-Bundesligamatch in Mattersburg eine Verletzung im rechten Schultereckgelenk erlitten, wie eine Röntgenuntersuchung in Salzburg ergab. Laut Ärzten ist zwar nichts (ein-)gerissen oder (an-)gebrochen, doch muss der Schweizer Teamspieler mindestens zehn Tage pausieren, womit er das Ländermatch des WM-Achtelfinalisten am 15. November in Basel gegen Rekordweltmeister Brasilien verpassen wird.
Den Salzburgern fehlt er auf jeden Fall beim Gastspiel in Innsbruck gegen den FC Wacker Tirol. Falls der Heilungsverlauf optimal verläuft, könnte er am 19. November im Heimspiel der 18. Runde gegen Rapid ein Comeback geben.
Vonlanthen hatte bei der 1:2-Niederlage in Mattersburg ein Wechselbad der Gefühle durchlebt. Zunächst sorgte der 20-Jährige für die Führung der Salzburger (14.), nur acht Minuten später musste er, nachdem er hart auf die rechte Schulter gefallen war, ausgewechselt werden.
"Ich bin natürlich sehr traurig, denn ich hätte gegen Brasilien gerne mein Comeback im Schweizer Nationalteam gegeben", betonte Vonlanthen, der sich am Nachmittag noch einer Kernspintomographie unterzog, die endgültig Klarheit über den Verletzungsgrad bringen sollte. Vorerst wurde die sehr schmerzhafte Blessur mittels eines Tape-Verbandes ruhig gestellt.
Trotz der Einschätzung der Ärzte - mindestens zehn Tage Pause - glaubt Johan Vonlanthen, nachdem auch die Kernspintomographie keine schlimmere Verletzung ergeben hat, an eine Chance, doch schon am Wochenende wieder spielen zu können. Sollte die Heilung optimal verlaufen, will er sowohl gegen Wacker Tirol als auch am kommenden Mittwoch gegen Brasilien spielen.
"Bei den ersten Untersuchungen im LKH Salzburg wurde keine ernsthafte Verletzung der Schulter festgestellt. Es ist weder etwas gebrochen noch gerissen", betonte der Schweizer. "Im Moment habe ich große Schmerzen, ich hoffe aber auf einen Einsatz in Tirol - und natürlich auch auf das Spiel Schweiz gegen Brasilien in einer Woche."
(apa/red)
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