Mittwoch, 8. November 2006

"Wollen Platz 2 einzementieren": Pasching könnte geht hochmotiviert in Spiel vs. Tirol

  • Altach heute gegen seit 9 Partien unbesiegte Rieder
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Im Spitzenspiel der 16. Runde der T-Mobile Fußball-Bundesliga empfangen die zweitplatzierten Paschinger den Tabellendritten FC Wacker Tirol. "Wir wollen Platz zwei einzementieren", meinte Pasching-Coach Didi Constantini, dessen Truppe im Falle eines Heimsieges sieben Zähler Vorsprung auf die Innsbrucker aufweisen würde. Ein hoch interessantes Duell steht im Ländle auf dem Programm, der heimstarke Sensationsaufsteiger Altach empfängt die seit neun Partien ungeschlagenen Rieder. Auf NETWORLD.at können Sie ab 19:30 Uhr im LIVE-Ticker bei allen Spielen mitfiebern!

Constantini sprach nach dem glatten 0:3 in Salzburg und vor dem Wacker-Heimmatch dem Ligarest aus der Seele, mehr oder weniger gehe es nämlich lediglich um Platz zwei hinter Red Bull: "Wir haben gesehen, dass die Salzburger in einer eigenen Liga spielen."

Wacker hat in den vergangenen vier Partien lediglich einen Punkt geholt, doch Frantisek Straka hat seinen Jungs Mut zugesprochen. "Wir müssen an uns glauben, denn wir sind in jedem Spiel gefährlich. Deshalb können wir auch mit breiter Brust nach Pasching fahren. Vor dem Tor müssen wir aber cleverer sein, das ist derzeit unser großes Manko."

Das Musterbeispiel für seine Truppe sei Leader Salzburg. "Die machen aus drei, vier Chancen drei Tore. Grausam, aber wahr. Das ist der Unterschied, wenn man jede Menge Teamspieler hat." Die Kritik, die trotz Platz drei in Tirol aufgekommen ist, kann Straka nicht nachvollziehen. "Das tut schon weh. In Tirol sollte man wissen, dass die fetten Jahre unter Kurt Jara vorbei sind. Da sind ganz andere Spieler auf den Platz gelaufen."

Einen echten Leckerbissen könnten die Fans im Ländle präsentiert bekommen, Altach - Ried verspricht nämlich Offensive und Action pur. "Wir zeigen eigentlich seit Saisonbeginn in jedem Spiel Spektakel", schmunzelt Altach-Trainer Michael Streiter und verweist auf zahlreiche Torfestivals inklusive Roter Karten und jeder Menge Elfmeter. Die Heimstärke der Vorarlberger ist gefürchtet, zuletzt wurden die einstigen "Großen" Sturm, Austria, GAK und Rapid allesamt als Verlierer aus Altach verabschiedet.

Bei den Riedern war die Stimmung nach dem 6:2-Kantersieg zu Hause gegen Mattersburg laut Coach Helmut Kraft "kurzfristig sehr ausgelassen". "Wir haben den Augenblick genossen. Aber wir wissen, dass mit Altach ein großer Brocken wartet. Altach spielt zu Hause noch eine Klasse stärker als auswärts. Das Publikum gibt ihnen noch ein paar PS extra. Sie haben einen ähnlichen Euphorielauf wie im Vorjahr Ried nach dem Aufstieg."

Dass sein Team nun seit neun Partien ungeschlagen und die Kritik an seiner Person nach dem schwachen Start längst Schnee von gestern ist, empfindet der Tiroler nicht als Genugtuung. "Man sieht einfach, dass man mit konsequenter und konzentrierter Arbeit Erfolg hat."

(apa/red)

8.11.2006 07:15