Vor GAK gegen Rapid liegen die Nerven blank: Heute hartes Duell um letzten Platz!
- Sicherheitszone: Grazer Polizei in Alarmbereitschaft
- Exekutive kann Personen aus dem Bereich verweisen
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Vor dem Duell zwischen GAK und Rapid (Heute ab 19:30 Uhr LIVE im Networld-Ticker) liegen die Nerven blank. Es geht nicht nur um den letzten Tabellenplatz, auch die Fans ließen bei den letzten Zusammentreffen immer wieder die Fäuste sprechen. Die Exekutive richtet für das Fußballspiel rund um die Grazer UPC-Arena daher einen Sicherheitsbereich ein, um neuerliche Ausschreitungen zu verhindern. Die Exekutivbeamten können dadurch Personen aus dem Bereich verweisen, teilte die Bundespolizeidirektion Graz mit. Der GAK hat durch die aktuelle Auswärtsschwäche der Grün-Weißen durchaus gute Chancen, den letzten Platz an Rapid abzugeben. Wie die Fans in diesem Fall reagieren, ist nicht vorherzusehen.
Polizisten werden Personen, die "gefährliche Angriffe gegen Leben, Gesundheit oder Eigentum" im Zusammenhang mit dem Fußballspiel begehen oder begangen haben, aus dem Bereich verweisen, so die Exekutive. Betreten bereits verwiesene Personen trotz des Verbots den Bereich, so droht ihnen wegen Verwaltungsübertretung eine Geldstrafe von bis zu 350 Euro oder eine Freiheitsstrafe von bis zu zwei Wochen. Bereits ermahnte Personen, die weiterhin in der Sicherheitszone verharren, können festgenommen werden.
Die Sicherheitszone wird sich rund 400 Meter und um das Stadion erstrecken und folgende Straßenzüge umfassen: C. v. Hötzendorf Straße - Evangelimanngasse - Harmsdorfgasse - Weinholdstraße - Dr. Lister Gasse - Lortzinggasse bis zur Kreuzung mit der Liebenauer Hauptstraße - Raiffeisenstraße - Kreuzung Lisztgasse - Kollwitzgasse - Eduard Keil Gasse - Kasernstraße bis zur Kreuzung mit der Senefeldergasse - Raiffeisenstraße - C. v. Hötzendorf Straße.
Mitte Oktober hatten bei dem Spiel Sturm Graz gegen Rapid Fans rund um die UPC-Arena in Liebenau randaliert. Die Wiener und Grazer Fans bewarfen einander mit Pflastersteinen und gingen aufeinander los, teilweise hatten sich Fans auch gegen die rund 200 Polizisten gewandt. Es gab laut Polizei insgesamt 17 Festnahmen. (apa/red)
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