Rettung kam zu spät: Erneut 17 Wale in Neuseeland gestrandet und verendet
- 37 Tiere sind schon einen Tag zuvor gestorben
Trotz aller Bemühungen von Umweltschützern sind vor der Küste Neuseelands erneut 17 Wale gestrandet und verendet. Laut dem Umweltschutzministerium war die Gruppe zunächst aus dem Flachwasser aufs offene Meer hinausgeschwommen, dann aber einige Kilometer weiter südlich wieder am Strand gelandet. 37 Wale verendeten nur einen Tag zuvor.
Die gestrandeten Wale hatten einer Gruppe von 77 Tieren angehört, die Tags zuvor in der Nähe von Marsden Point an der Nordostküste in flaches Gewässer geraten war. Umweltschützer versuchten, die restliche Herde ins offene Meer zu geleiten.
Ein Jungwal, der wieder kehrtgemacht hatte, wurde getötet, weil zu befürchten war, dass die Gruppe ihm folgen könnte. Stattdessen landete sie wenige Kilometer weiter erneut im Flachwasser.
In Neuseeland stranden regelmäßig so viele Wale wie an kaum einem anderen Ort der Welt. Seit 1840 verirrten sich mehr als 5.000 Wale und Delfine an die Küste. (apa/red)
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