Kleptomanin stahl 1,5 Tonnen Kleidung: Norwegerin muss 50.000 Euro Strafe zahlen
- Bei "Beutezug" zusammen mit Tochter erwischt
Eine Norwegerin hat über mindestens neun Jahre hinweg mehr als eineinhalb Tonnen Kleidung aus Geschäften in Oslo und Umgebung gestohlen. Wie die Zeitung "Aftenposten" berichtete, wurde die 56-jährige Kleptomanin Anfang Oktober bei einem "Beutezug" zusammen mit ihrer Tochter erwischt. Bei den Ermittlungen stellte sich heraus, dass sie allein in Filialen einer Mode-Kette Kleidung für 400.000 Kronen (50.000 Euro) gestohlen hatte. Die Beute hatte sie zu einem gigantischen Textilberg in ihrer Wohnung aufgetürmt.
Wie es in dem Bericht heißt, beläuft sich der Wert der in verschiedenen Modegeschäften entwendeten Textilien auf rund eine Million Kronen. Die Frau hat nach Überzeugung der Fahnder nichts von ihrem Beutegut verkauft. Die Diebstähle hätten ihr einen "Kick" verschafft, gab sie selbst vor Gericht an. In einem Gutachten wurden ihr massive psychische Probleme mit Depressionen und geringem Selbstwertgefühl bestätigt. Deshalb lehnte das Gericht die vom Staatsanwalt geforderte Haftstrafe ab. Die Frau muss 400.000 Kronen Schadenersatz zahlen. (APA/red)
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