Künftiger Status des Kosovo weiter offen: UNO verschiebt Entscheidung auf 2007
- Auf Zeitpunkt nach den serbischen Wahlen im Jänner
·Entwicklungen im Kosovo seit 1981
Provinz kommt seit über 20 Jahren nicht zur Ruhe
·INFOGRAFIK: Das ist die Provinz Kosovo
Die Mehrheit der Bevölkerung sind Albaner
Die Vereinten Nationen verschieben die Entscheidung über den künftigen Status der von der UNO verwalteten südserbischen Provinz Kosovo. Das gab der UNO-Chefverhandler für den Kosovo, Martti Ahtisaari, nach einem Treffen mit Vertretern der Kontakt-Gruppe in Wien bekannt.
Angesichts der Ankündigung des serbischen Präsidenten Boris Tadic, die Parlamentswahlen am 21. Jänner abzuhalten, habe er entschieden, seinen Vorschlag für die Lösung der Status-Frage "ohne Verzögerung" nach dem Urnengang vorzulegen, heißt es in der Erklärung.
Zunächst solle der Bericht Belgrad und Pristina übermittelt werden, wie die APA aus diplomatischen Kreisen erfuhr. Die Status-Frage hätte ursprünglich bis Ende des Jahres gelöst werden sollen.
(APA)
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