Schießerei vor Sparkasse: Räuber bei Überfall in Berlin-Friedrichshain erschossen
- Hatten auf Mitarbeiter von Geldtransport geschossen
- Zweiter Tatverdächtiger nach Flucht festgenommen
Bei einem gescheiterten Überfall auf einen Geldtransporter in Berlin ist ein Räuber von Wachleuten erschossen worden. Zu dem Schusswechsel kam es im Stadtteil Friedrichshain, als zwei Geldboten den Automaten einer Sparkasse füllen wollten.
Der mutmaßliche Täter soll sich den Wachleuten bis auf wenige Meter genähert und aus einer echt wirkenden Schreckschusswaffe mindestens vier Schüsse abgegeben haben. Der 59-Jährige wurde bei dem Schusswechsel am Unterschenkel und im Oberkörper getroffen und erlag noch am Tatort seinen Verletzungen. Die Wachleute blieben unverletzt. Ein mutmaßlicher Komplize des Mannes wurde ebenfalls festgenommen.
Der Tatverdächtige kam laut Polizei aus der Nähe von Hamburg. Er hatte bis November vergangenen Jahres den größten Teil einer achteinhalbjährigen Freiheitsstrafe wegen räuberischer Erpressung verbüßt. Die Polizei nahm einen 64-Jähriger als mutmaßlichen Komplizen fest. Er wurde in seiner Wohnung in Berlin verhaftet. Zeugen hatten in der Nähe des getöteten Verdächtigen einen älteren Mann gesehen, der nach dem Schusswechsel geflohen war.
(apa/red)
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